Hagen setzt auf Verkehrssicherheit für die jüngsten Schulanfänger
Hagener Polizei startet Verkehrssicherheitskampagne zum Schulbeginn der jüngsten Schüler
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat die Polizei Hagen eine Verkehrssicherheitsaktion gestartet, um die i-Dötzchen – wie die ABC-Schützen in der Region genannt werden – auf ihren Schulwegen zu schützen. Viele der Kinder werden künftig häufiger allein unterwegs sein, manche sogar zum ersten Mal ohne direkte Aufsicht. Die Behörden verstärken daher die Maßnahmen, um sie im Straßenverkehr besser abzusichern.
Am 28. August 2025 besuchten Verkehrssicherheitsberater der Hagener Polizei und des örtlichen Verkehrsvereins die Boloh-Grundschule. Dort trafen sie sich mit Zweitklässlern, von denen viele nun selbstständig zur Schule und wieder nach Hause gehen. Jedes Kind erhielt ein Geschenkpaket mit reflektierenden Accessoires, um von Autofahrern früher erkannt zu werden.
Hintergrund der Kampagne sind Bedenken zur Sicherheit von Kindern im Verkehr: Im Jahr 2024 verunglückten in Hagen 61 Kinder auf den Straßen. Um die Risiken zu verringern, wird die Verkehrspolizei ihre Kontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und häufig genutzten Schulwegen ausweiten. Besonders im Fokus stehen Geschwindigkeitsüberwachungen sowie die Ahndung von Falschparkern in Halteverbotszonen.
Die Behörden appellieren zudem an alle Verkehrsteilnehmer, besonders aufmerksam zu sein. Die Aufregung der Kinder zu Schulbeginn und gelegentliche Unachtsamkeit im Umgang mit Verkehrsregeln erfordern in den kommenden Wochen erhöhte Vorsicht.
Ziel der Initiative ist es, den Schulweg für jedes Kind sicherer zu gestalten. Durch mehr Präsenz der Polizei und bessere Sichtbarkeit der kleinen Fußgänger hofft man, die Unfallzahlen zu senken. Autofahrer, Eltern und Kinder werden gleichermaßen aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten, um die Straßen sicherer zu machen.
