Henkel erhöht Preise für Waschmittel und Co. – Öl und Lieferketten schlagen zu
Niklas SchmitzHenkel erhöht Preise für Waschmittel und Co. – Öl und Lieferketten schlagen zu
Henkel hat Preiserhöhungen für eine Reihe von Haushaltsprodukten angekündigt. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen steigende Ölpreise und höhere Kosten bei den Zulieferern. Betroffen sind Waschmittel, Spülmittel und Haarpflegeprodukte, deren Preise in Kürze steigen werden.
Die Entscheidung folgt auf Warnungen von BASF, einem großen Chemiekonzern, der einen Preisanstieg bei Chemikalien um 30 Prozent vorausgesagt hatte. Henkel-Chef Carsten Knobel erklärte, dass ein weiteres Zögern bei der Preisanpassung die Lage nur verschärfen würde. Das Unternehmen, das 2021 einen Umsatz von 20,5 Milliarden Euro erzielte, erwirtschaftet seine Erträge zu gleichen Teilen mit Konsumgütern und industriellen Klebstoffen.
Weltweite Spannungen, darunter der Konflikt im Iran, treiben die Lebenshaltungskosten in Deutschland in die Höhe. Zwar ist die Inflationsrate im Februar 2026 auf 1,9 Prozent gesunken – nach 2,1 Prozent im Januar –, doch dieser Rückgang ist vor allem auf niedrigere Energiepreise zurückzuführen. Dennoch werden Alltagsprodukte teurer, da die Belastungen in den Lieferketten zunehmen.
Die Preiserhöhungen von Henkel werden Millionen von Verbrauchern betreffen. Der Schritt spiegelt die allgemeinen wirtschaftlichen Belastungen wider, von explodierenden Ölpreisen bis hin zu geopolitischer Instabilität. In den kommenden Monaten müssen Verbraucher mit höheren Ausgaben für Grundgüter rechnen.






