08 May 2026, 10:02

Koblenzer Agostea-Club: Kultstücke unter den Hammer gebracht

Ein unordentlicher Raum mit Säulen, Skulpturen und verschiedenen Gegenständen auf dem Boden unter einer Decke mit Stangen und Lichtern.

Koblenzer Agostea-Club: Kultstücke unter den Hammer gebracht

Kult-Objekte des Koblenzer Agostea-Clubs werden in Auktionsreihe versteigert

Nach 25 Jahren schloss der legendäre Agostea-Club in Koblenz 2021 seine Türen – nun werden in einer Reihe von Versteigerungen Stücke aus dem Innenleben verkauft, um Platz für eine spätere Neunutzung zu schaffen. Fans und Sammler zeigen großes Interesse daran, sich ein Stück Clubgeschichte zu sichern.

Die erste Auktion fand Ende März statt und bot ungewöhnliche Objekte wie eine Ritterrüstung oder eine Slush-Eis-Maschine. Bieter aus ganz Europa – darunter Belgien, Rumänien und die Schweiz – beteiligten sich. Ein Ingenieur reiste sogar extra aus Zürich an, um seine ersteigerte Slush-Eis-Maschine abzuholen – nur um festzustellen, dass er Koblenz am Rhein mit seinem schweizerischen Namensvetter verwechselt hatte.

Viele Exponate bleiben jedoch in der Stadt: Lokale Unternehmen sicherten sich Andenken, um das Erbe des Agostea zu bewahren. Die zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai läuft, bietet über 100 weitere Stücke an – darunter eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und sogar eine Massageliege.

Die Erlöse fließen in den Rückbau der bestehenden Clubstrukturen. Zwar wird ein gastronomisches Konzept für das Gelände geprüft, doch konkrete Pläne oder Betreiber stehen noch nicht fest. Die Zukunft des Ortes bleibt vorerst ungewiss.

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Die Auktionen geben Fans eine letzte Chance, sich ein Stück Agostea-Geschichte zu sichern. Die eingenommenen Mittel unterstützen die Umgestaltung des Geländes, auch wenn noch keine finalen Entscheidungen gefallen sind. Bis dahin lebt der Mythos des Clubs weiter – verstreut in Koblenz und darüber hinaus.

Quelle