Kölner Flughafen setzt auf Solarenergie für seine Klimaziele bis 2045
Niklas SchmitzKölner Flughafen setzt auf Solarenergie für seine Klimaziele bis 2045
Flughafen Köln/Bonn baut erneuerbare Energien aus
Am Flughafen Köln/Bonn wird der Einsatz erneuerbarer Energien deutlich ausgebaut. Im Rahmen einer Investition von 2,5 Millionen Euro entstehen Photovoltaikanlagen auf den Dächern von vier Gebäuden. Das Ziel des Flughafens: bis 2045 klimaneutral zu werden.
Die neuen Solaranlagen werden eine Gesamtleistung von rund 2,6 Megawatt Peak (MWp) erreichen und voraussichtlich jährlich etwa 2.300 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugen. Die größte Anlage mit einer Kapazität von 1.500 Kilowatt Peak (kWp) entsteht auf dem neuen Logistikzentrum von UPS.
Weitere Solarmodule werden auf dem FedEx-Lager (700 kWp) sowie auf zwei Bürogebäuden von Eurowings (400 kWp) installiert. Diese Maßnahmen folgen auf die Modernisierung des Blockheizkraftwerks des Flughafens im vergangenen Jahr. Geplant sind zudem eine neue Umspannstation und eine Biomasseanlage, die mit Holzschnitzeln betrieben wird.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf emissionsfreier Wärme- und Kälteversorgung. Hier kommen Eisspeichertechnologie und Wärmepumpen zum Einsatz, um dieses Ziel zu unterstützen.
Das Solarprojekt wird die Erzeugung erneuerbarer Energien am Flughafen deutlich steigern. Zusammen mit weiteren geplanten Modernisierungen trägt es dazu bei, das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Die Gesamtinvestition für die Photovoltaikanlagen allein beträgt 2,5 Millionen Euro.
