02 April 2026, 14:03

Kölner Oper und Schauspielhaus feiern Comeback nach 14 Jahren Sanierung

Schwarz-weiß-Fotografie der prächtigen Fassade der Oper Nouvel in Paris, geschmückt mit Statuen und ein paar Menschen davor sowie Text unten.

Kölner Oper und Schauspielhaus feiern Comeback nach 14 Jahren Sanierung

Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen nach 14 Jahren wieder die Türen

Am 24. September 2026 werden das ikonische Opernhaus Köln und das Schauspielhaus endlich wieder ihre Pforten öffnen. Die lang ersehnte Rückkehr folgt auf ein 14-jähriges Sanierungsprojekt, das 2012 begann und die beiden zentralen Kulturstandorte der Stadt für mehr als ein Jahrzehnt in Stille versinken ließ.

Ursprünglich waren für die Renovierung 253 Millionen Euro veranschlagt – doch durch Planungsfehler und unerwartete Abrissarbeiten explodierten die Kosten. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten Ende 2025 werden die Gesamtausgaben voraussichtlich rund 1,5 Milliarden Euro betragen. In dieser Summe sind nicht nur die eigentlichen Baukosten enthalten, sondern auch Finanzierungskosten und die Einrichtung temporärer Spielstätten während der Schließzeit.

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Jahre lang litt die Kölner Kulturszene unter der Verlegung von Produktionen an andere Orte. Das Fehlen dieser beiden Häuser hinterließ eine spürbare Lücke im innerstädtischen Kunstangebot. Trotz der Verzögerungen und steigenden Kosten bestätigten Verantwortliche nun, dass alle Bauarbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein werden – und damit der Weg für die feierliche Wiedereröffnung im folgenden Jahr geebnet ist.

Die 1,5-Milliarden-Investition zählt zu den teuersten Kultursanierungen der jüngeren deutschen Geschichte. Mit der Wiedereröffnung kehrt ein zentraler Bestandteil des Kölner Kunst- und Kulturlebens zurück. Nach über einem Jahrzehnt im Exil finden die Aufführungen endlich wieder an ihrem ursprünglichen Ort statt.

Quelle