Kölner Startups 2023: Mehr Geld, weniger Gründer – was steckt dahinter?
Nina LehmannKölner Startups 2023: Mehr Geld, weniger Gründer – was steckt dahinter?
Kölner Startup-Szene 2023: Mehr Investitionen, weniger Gründungen
Die Kölner Startup-Szene verzeichnete 2023 gemischte Entwicklungen: Während die Investitionen stark stiegen, ging die Zahl der Neugründungen zurück. Aktuell sind in der Domstadt 735 junge Unternehmen ansässig – mit deutlichen Unterschieden zwischen den Branchen.
Wie Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer von CologneBusiness, am 25. Januar beim Matching Day mitteilte, kletterten die Investitionen in Kölner Startups um 35 Prozent auf rund 222 Millionen Euro. Ein großer Treiber war das KI-Unternehmen DeepL, das Anfang 2023 etwa 100 Millionen Euro einsammelte.
Die Zahl der Neugründungen sank hingegen um 27 Prozent auf 67 Startups – ein Trend, der sich auch in Berlin und München zeigt. Besonders aktiv waren 2023 die Bereiche Medizintechnik, Software, Lebensmittel, E-Commerce und Bildung.
Der Anteil der Startups, die zu Scale-ups heranwachsen, stieg auf neun Prozent – doppelt so hoch wie 2021. Auch der Frauenanteil in Gründungsteams erhöhte sich von 17 Prozent (2022) auf 22 Prozent (2023). CologneBusiness unterstützt Gründerinnen und Gründer weiterhin mit maßgeschneiderten Angeboten.
Fazit: Die Kölner Startup-Landschaft wandelt sich. Höhere Investitionen und mehr Scale-ups deuten auf Wachstum bei etablierten Unternehmen hin, während der Rückgang bei Neugründungen auf einen übergreifenden Trend in deutschen Gründungszentren hindeutet.
