Lünen startet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder
Niklas SchmitzLünen startet temporäre Schulstraße für mehr Sicherheit der Kinder
Neues Projekt für mehr Kindersicherheit auf Schulwegen in Lünen gestartet
In Lünen ist ein neues Konzept zur Verbesserung der Sicherheit von Kindern auf Schulwegen an den Start gegangen. Die Stadt hat an der Elisabethschule in Brambauer eine "temporäre Schulstraße" eingerichtet, die den Fahrzeugverkehr zu bestimmten Zeiten einschränkt. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch weniger Verkehrsgefahren und eine Förderung sicherer Verkehrsgewohnheiten für Familien.
Die Initiative wurde am 18. September auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorgestellt. Vertreter des Umweltministeriums, des Schul- und Bildungsministeriums, der Stadt Lünen, der Elisabethschule sowie des Polizeipräsidiums Dortmund nahmen teil. Sie erläuterten die Pläne, motorisierte Fahrzeuge in der Nähe der Schule zu festgelegten Uhrzeiten zu verbieten.
Nach den neuen Regelungen ist die Straße vor der Elisabethschule von 7:15 bis 8:15 Uhr sowie von 15:00 bis 16:00 Uhr für Autos gesperrt. Polizisten kontrollieren bereits die Einhaltung der Vorschriften, halten Fahrer an und sprechen mit Eltern über die Risiken des sogenannten "Elterntaxis". Jolanta Bialas, Leiterin der Verkehrsabteilung, rief die Familien dazu auf, die ausgewiesenen Bringzonen zu nutzen oder mit ihren Kindern zu Fuß zur Schule zu kommen.
Ziel ist es, durch den Verzicht auf parkende Autos, dichten Verkehr und riskante Fahrmanöver in unmittelbarer Nähe der Schultore ein sicheres Umfeld zu schaffen. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Journalisten bei weiteren Fragen das Polizeipräsidium Dortmund für zusätzliche Informationen kontaktieren können.
Das Konzept der Schulstraße soll Verkehrsgefahren während der Stoßzeiten beim Bring- und Abholdienst verringern. Durch die Überwachung der Einhaltung durch die Polizei und die Bewerbung alternativer Verkehrsmittel erwartet die Stadt weniger Fahrzeuge und mehr Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler. Das Projekt stellt einen konkreten Schritt dar, um Kinder auf ihrem Weg zur und von der Schule besser zu schützen.






