Meerbusch startet Bau der neuen Park-and-Ride-Anlage mit 42 Stellplätzen
Sebastian KönigMeerbusch startet Bau der neuen Park-and-Ride-Anlage mit 42 Stellplätzen
In Meerbusch haben die Bauarbeiten für eine neue Park-and-Ride-Anlage mit 42 Stellplätzen auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs begonnen. Das Projekt kommt nach jahrelangen Verzögerungen und soll die lokalen Verkehrsanbindungen verbessern, noch bevor im Herbst die großen Erdarbeiten starten. Bürgermeister Christian Bommers begrüßte den Baubeginn als "wichtigen Schritt für die Stadt".
Die neue Anlage kostet rund 985.000 Euro, wobei der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bis zu 591.000 Euro an Fördermitteln beisteuert. Neben den Parkplätzen umfasst das Vorhaben den Bau von Abwasser- und Elektroleitungen, die Verlegung von Natursteinpflaster aus recycelten Materialien sowie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Zudem entstehen Fahrradstellplätze, um die multimodale Mobilität zu fördern.
Die bisher genutzte inoffizielle Parkfläche in der Nähe der Gleise steht Autofahrern künftig nicht mehr zur Verfügung, da sie für Baustellenfahrzeuge gesperrt wurde. Alternativparkplätze sind in der Umgebung ausgeschildert. Nach Fertigstellung wird die Anlage mit Bodensensoren ausgestattet, die die Auslastung in Echtzeit erfassen. Die Daten sind dann über die VRR-App oder die Website der Stadt abrufbar.
Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Im Anschluss beginnt im Frühjahr 2027 das Projekt für den Bahnunterführungsbau. Bei Fragen zur Baumaßnahme können sich Anwohner an Jürgen Müller vom Tiefbau- und Entwässerungsamt unter der Telefonnummer +49 2150 916 209 wenden.
Die Park-and-Ride-Anlage bietet 42 moderne Stellplätze mit Echtzeit-Auslastungsanzeige. Durch die Förderung des VRR konnten die Kosten für die Stadt deutlich reduziert werden. Gleichzeitig bereitet das Projekt den Weg für die anstehende Bahnunterführung, deren Bau 2027 startet.