02 April 2026, 12:04

Migrationsdienste kämpfen um Förderung: Aktionstag in Hamm zeigt dringenden Handlungsbedarf

Ein Plakat mit einer Karte der Vereinigten Staaten, das verschiedene Arten der Bevölkerungswanderung hervorhebt, mit begleitendem erklärendem Text.

Migrationsdienste kämpfen um Förderung: Aktionstag in Hamm zeigt dringenden Handlungsbedarf

Bundesweiter Aktionstag für Migrationsdienste: Appell an Politik und Gesellschaft

Am 1. Oktober fand ein bundesweiter Aktionstag für Migrationsdienste statt, der die Herausforderungen der Unterstützungsprogramme in den Fokus rückte. In Hamm trafen sich lokale Organisationen, um über Kürzungen der Fördergelder und die Zukunft ihrer Arbeit zu diskutieren. Vertreter aus Politik und Wohlfahrtsverbänden kamen zusammen, um über die wachsenden Sorgen angesichts schrumpfender Ressourcen zu sprechen.

Die Veranstaltung in Hamm wurde vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im DRK-Heim in Bockum-Hövel ausgerichtet. Migrationsberatungsstellen und Jugendmigrationsdienste stellten ihre Arbeit, Ziele und aktuellen Schwierigkeiten vor. Eine PowerPoint-Präsentation zeigte eingestellte Angebote auf, darunter Sprachförderung und Trainings zur sozialen Kompetenz für junge Migrantinnen und Migranten.

Teilnehmende hörten Erfahrungsberichte von Ratsuchenden, die von gelungener Integration erzählten. Svetlana Dittmar von der AWO betonte die Bedeutung dieser Programme, insbesondere für die Arbeit mit Jugendlichen in Schulen und Berufskollegs. Sie warnte, dass der Finanzdruck zu Kürzungen bei essenziellen Unterstützungsleistungen zwinge.

Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) nahm teil und kündigte an, sich in den Haushaltsverhandlungen 2026 für bessere Fördermittel einzusetzen. Zwar erkannte er steigende Kosten und Tarifabschlüsse an, eine sofortige Aufstockung der Mittel sagte er jedoch nicht zu. Lokale und bundesweite Politiker waren eingeladen, über die Zukunftssicherung der Migrationsarbeit in der Region zu beraten.

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Der Aktionstag machte sowohl die Erfolge als auch die finanzielle Belastung der Migrationsdienste deutlich. Da bereits Programme eingestellt wurden, fordern Organisationen in Hamm dringend Unterstützung. Das Ergebnis der Haushaltsverhandlungen 2026 wird entscheiden, ob diese Dienste ihr aktuelles Hilfsangebot aufrechterhalten können.

Quelle