31 March 2026, 02:02

Mönchengladbach plant Millioneninvestitionen für klimafreundliche Schulen bis 2028

Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbach plant Millioneninvestitionen für klimafreundliche Schulen bis 2028

Mönchengladbach hat ehrgeizige Pläne vorgelegt, um die Energieeffizienz seiner öffentlichen Gebäude zu steigern – mit besonderem Fokus auf Schulen. Wie aus dem jüngsten Bericht der Stadt hervorgeht, sind die Energiekosten deutlich gestiegen. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Modernisierung von Heizungs-, Beleuchtungs- und Messsystemen in den kommenden vier Jahren detailliert beschrieben. Bis 2028 sollen insgesamt 42 Schulen neue Heizanlagen oder Sanierungen erhalten.

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Die Energieausgaben der Stadt stiegen 2024 sprunghaft auf 10,7 Millionen Euro an – ein Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser Kostenexplosion blieb der Stromverbrauch mit 13,32 Millionen Kilowattstunden nahezu konstant, während der Erdgasverbrauch bei 50,4 Millionen kWh stabil blieb. Der Bedarf an Heizöl stieg jedoch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.

Schulen bleiben mit Abstand die größten Energieverbraucher unter den städtischen Liegenschaften: Sie verursachen 49 Prozent des gesamten Stromverbrauchs und 62,5 Prozent des Erdgasbedarfs. Der CO₂-Fußabdruck aller städtischen Gebäude blieb 2024 mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert.

Gegen Energieverschwendung wird bereits vorgegangen: Eine kürzlich abgeschlossene Modernisierung der Beleuchtung in kommunalen Einrichtungen kostete rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Weitere Pläne sehen den Austausch veralteter Stromzähler durch digitale Systeme sowie die Anbindung von Wasser- und Wärmezählern an eine zentrale Datenplattform vor. Der Bericht umfasst über 350 Gebäude mit einer Gesamtfläche von etwa 750.000 Quadratmetern.

Ziel der städtischen Energiestrategie sind langfristige Einsparungen durch Modernisierung. Mit den geplanten Heizungssanierungen in 42 Schulen bis 2028 wollen die Verantwortlichen sowohl Kosten als auch Emissionen senken. Die Umstellung auf digitale Messtechnik und eine zentrale Datenerfassung soll zudem helfen, den Energieverbrauch in Mönchengladbachs öffentlichen Gebäuden effizienter zu überwachen.

Quelle