24 April 2026, 14:07

Müllwerker verliert Führerschein nach Cannabis-Verdacht bei Dienstfahrt in Grevenbroich

Weißes Polizeiauto vor fahrendem Verkehr auf einer grün umsäumten Straße vor einer Stadt.

Müllwerker verliert Führerschein nach Cannabis-Verdacht bei Dienstfahrt in Grevenbroich

Ein 43-jähriger Müllwerker aus Krefeld wurde am Mittwochmorgen in Grevenbroich von der Polizei angehalten, nachdem er Anzeichen von Fahruntüchtigkeit gezeigt hatte. Die Beamten zogen ihm vor Ort den Führerschein ein und leiteten Ermittlungen ein. Dem Mann drohen nun schwere rechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf Drogenfahrt unter Cannabiseinfluss.

Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr in der Straße An der Kreuzkaul. Während der Fahrt streifte der Fahrer mit seinem Müllwagen die Hauswand eines angrenzenden Gebäudes und verursachte leichte Sachschäden. Bei der anschließenden Kontrolle fielen den Polizisten seine geweiteten Pupillen und gerötete Augen auf.

Der Mann gab zu, am Vorabend Cannabis konsumiert zu haben. Zur Überprüfung seiner Fahruntüchtigkeit wurde eine Blutprobe entnommen. Die Behörden zogen ihm daraufhin sofort den Führerschein ein.

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In den kommenden Monaten muss er sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung drohen ihm der dauerhafte Entzug der Fahrerlaubnis, hohe Geldstrafen oder sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Auch finanziell könnte der Vorfall schwerwiegende Folgen haben: Seine Vollkaskoversicherung könnte die Schadensregulierung verweigern, sodass er die Kosten selbst tragen müsste. Zudem könnte seine Haftpflichtversicherung bei grober Fahrlässigkeit Regressforderungen stellen.

Der Fall wird nun durch das Justizsystem bearbeitet; ein Verhandlungstermin steht in den nächsten Monaten an. Neben strafrechtlichen Sanktionen muss der Fahrer mit langfristigen finanziellen und beruflichen Nachteilen rechnen. Das weitere Vorgehen hängt von den Ergebnissen der Blutuntersuchung und der richterlichen Prüfung ab.

Quelle