11 May 2026, 00:10

Münster und Polizei starten Initiative für mehr Zusammenhalt in Problemvierteln

Ein Diagramm mit der Überschrift "Gemeinschaftliche Verantwortung" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in fetter, leuchtender Schrift auf einem lebhaften Hintergrund.

Münster und Polizei starten Initiative für mehr Zusammenhalt in Problemvierteln

Münster startet langfristige Partnerschaft zwischen Stadtverwaltung und Polizei zur Stärkung des Zusammenhalts in benachteiligten Stadtteilen

Unter dem Titel „Demokratie stärken“ haben die Stadt Münster und die Polizei eine langfristige Zusammenarbeit ins Leben gerufen, um den sozialen Zusammenhalt in problematischen Vierteln zu fördern. Die Initiative knüpft an die bisherigen Erfolge im Stadtteil Coerde an und soll nun flächendeckend in der gesamten Stadt umgesetzt werden. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung am 1. September 2023 begann die koordinierte Aktion zur Bewältigung lokaler Herausforderungen.

Das Projekt entwickelte sich aus der bisherigen Arbeit in Coerde, wo bereits Aktionstage zu den Themen Lärm, Müll und Sicherheit stattfinden. Partner wie das HOT Jugendzentrum spielten dabei eine zentrale Rolle und sorgten dafür, dass die Anliegen junger Menschen Gehör finden. Künftig werden Stadt und Polizei unter dem Motto „Vor Ort präsent – Demokratie stärken“ mit weiteren lokalen Gruppen zusammenarbeiten.

Kathrin Freund, die bisher das Projekt „Coerde Zukunft“ geleitet hat, wird die stadtweite Umsetzung verantworten. Geplant sind regelmäßige „Stadtteilspaziergänge“, bei denen Anwohner:innen, Verantwortliche aus der Verwaltung und Gemeinschaftsvertreter:innen gemeinsam Probleme identifizieren und Lösungen erarbeiten. Präventivmaßnahmen konzentrieren sich besonders auf Gebiete mit hoher Arbeitslosigkeit und Kinderarmut, um Integration und bürgerliches Engagement zu verbessern.

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Bürgermeister Markus Lewe und Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf besiegelten die Partnerschaft Anfang dieses Monats. Die Vereinbarung sieht gemeinsame Anstrengungen vor, um Vertrauen aufzubauen, Spannungen abzubauen und die demokratische Teilhabe in belasteten Stadtteilen zu fördern.

Die Initiative wird lokale Akteur:innen zusammenbringen, um gezielte Unterstützung für gefährdete Gemeinschaften zu entwickeln. Durch strukturierten Dialog und konkrete Maßnahmen vor Ort soll das Programm soziale Spaltungen überwinden und die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft stärken. Die ersten stadtweiten Aktivitäten sollen in den kommenden Monaten starten.

Quelle