Nagelsmanns Stürmer-Poker: Wer schafft den Sprung zur WM 2026?
Bundestrainer Julian Nagelsmann prüft weiterhin seine Optionen für konterstärke Stürmer vor der WM 2026. Obwohl der endgültige Kader noch nicht feststeht, drehen sich die Diskussionen vor allem um Spieler wie Maxi Beier, Karim Adeyemi und Kevin Schade. Aktuelle Leistungen und frühere Nichtberücksichtigungen sorgen dabei sowohl bei Fans als auch bei ehemaligen Profis für Gesprächsstoff.
Maxi Beier zeigt in dieser Saison für Borussia Dortmund starke Leistungen und hat in 15 Pflichtspielen bereits fünf Tore erzielt. Sein letzter Einsatz für die Nationalmannschaft liegt jedoch schon länger zurück: Im Oktober 2022 kam er in einem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland zum Zug. Trotz seiner Vereinserfolge wurde er im November 2022 nicht für den DFB-Kader nominiert und wird auch die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana verpassen.
Roman Weidenfeller, eine Legende des BVB, hat öffentlich Kritik an Beiers anhaltender Nichtberücksichtigung in der Nationalelf geübt. Karim Adeyemi, ebenfalls Stürmer bei Dortmund, glänzt zwar immer wieder mit einzelnen starken Auftritten, kämpft aber mit Konstanz – ein Grund, warum Nagelsmann ihn in letzter Zeit nicht berufen hat.
Nagelsmann selbst betont, dass der WM-Kader noch nicht in Stein gemeißelt ist. Er plane, ein oder zwei konterstarke Angreifer mitzunehmen, und lässt damit die Tür für Spieler offen, die sich in den kommenden Monaten empfehlen können.
Der Kampf um einen Platz im deutschen WM-Aufgebot 2026 bleibt spannend. Während Beiers aktuelle Form und Adeyemis Potenzial sie im Rennen halten, wird Nagelsmanns endgültige Entscheidung von anhaltend starken Leistungen abhängen. Die nächsten Monate werden für alle Aspiranten entscheidend sein.






