28 April 2026, 10:05

Neues Aufnahmezentrum ZUE Dülmen startet im Mai mit 24/7-Betreuung

Großes Gebäude mit umfangreichem Schutt davor, umgeben von einem Metallzaun, neben einem Container, Pflanzen, Bäumen, Pfählen, einem Schild, Fahrzeugen, Steinen und einem bewölkten Himmel, was auf eine Baustelle für ein neues Wohngebäude hinweist.

Neues Aufnahmezentrum ZUE Dülmen startet im Mai mit 24/7-Betreuung

Neues landeseigenes Aufnahmezentrum ZUE Dülmen eröffnet im Mai

Im Mai soll das neue staatliche Aufnahmezentrum ZUE Dülmen seine Türen öffnen. Die Einrichtung am Standort Gausepatt wird vorläufige Unterkunft und Unterstützung für neu ankommende Bewohner bieten. Das Projekt wurde während seiner gesamten Entwicklung von der Stadt Dülmen nachdrücklich gefördert.

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Die Bauarbeiten für das ZUE Dülmen begannen im Oktober 2025 mit modularen Container-Einheiten. Mittlerweile umfasst das Gelände Wohngebäude, eine Kantine, eine medizinische Station sowie ein eigenes Gebäude für Sozialdienste. Nach der Inbetriebnahme wird dort rund um die Uhr Hilfe angeboten, um Neuankömmlingen den Einstieg zu erleichtern.

Das Zentrum ist Teil einer umfassenderen Initiative der Bezirksregierung Münster, die derzeit neun Aufnahmeeinrichtungen in der Region betreibt. Zusammen stellen diese Standorte 3.303 Plätze für ankommende Bewohner bereit. Die Behörden haben zudem zugesagt, die Kapazitäten weiter auszubauen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Die Einbindung der lokalen Bevölkerung spielte bei dem Projekt eine zentrale Rolle. Eine Kommunalbeauftragte wurde ernannt, um Fragen und Anliegen der Öffentlichkeit zu bearbeiten. Gleichzeitig sind Bürger aus Dülmen und Umgebung aufgerufen, sich ehrenamtlich im Zentrum zu engagieren. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte der Stadt für die konstruktive Zusammenarbeit während der Planung und Umsetzung.

Das ZUE Dülmen nimmt im Mai den Betrieb auf und wird grundlegende Dienstleistungen für Menschen bieten, die in der Region ankommen. Mit der fortlaufenden Unterstützung von lokalen Behörden und Freiwilligen soll das Zentrum eine strukturierte und willkommene Umgebung schaffen. Die Bezirksregierung Münster wird ihr Netzwerk weiter ausbauen, um künftigen Bedarf zu decken.

Quelle