NGG fordert faire Löhne und Arbeitszeiten für Gastronomie während der WM 2026
Matteo BöhmNGG fordert faire Löhne und Arbeitszeiten für Gastronomie während der WM 2026
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Arbeitgeber in der Gastronomie des Rhein-Kreises Neuss gewarnt. Sie fordert faire Arbeitsbedingungen für Beschäftigte während der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft. Mitarbeiter dürfen nicht mit übermäßigen Überstunden oder zwangsweisen Zusatzschichten ohne angemessene Bezahlung belastet werden.
Die NGG in Krefeld-Neuss verlangt eine Lohnerhöhung von sechs Prozent für alle Beschäftigten in der Gastronomie – darunter Köche, Servicekräfte und weiteres Personal. Ein vollzeitbeschäftigter Fachkraft in der Küche oder im Service würde durch die geplante Erhöhung mindestens 164 Euro mehr im Monat erhalten.
Die Verhandlungen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) stehen kurz bevor. Die NGG plant, die Lohnverhandlungen für den Gastgewerbesektor in Nordrhein-Westfalen in der Woche nach dem WM-Auftakt zu beginnen. Die Gewerkschaft besteht darauf, dass jede während des Turniers geleistete Zusatzstunde vergütet werden muss.
Arbeitgeber wurden zudem aufgefordert, für die Stoßzeiten der Spiele zusätzliches Personal einzustellen. Damit soll eine „Überstunden-WM“ verhindert und die Belastung für die bestehenden Mitarbeiter verringert werden. Die NGG betont, dass Schichtpläne die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Kindern oder Pflegeverantwortung berücksichtigen müssen.
Die Position der NGG ist klar: Faire Bezahlung und zumutbare Arbeitszeiten sind nicht verhandelbar. Ohne motivierte Mitarbeiter kann die Gastronomie während der WM nicht florieren. Die Arbeitgeber müssen diese Forderungen nun in den anstehenden Verhandlungen angehen.






