NRW rettet Energieberatung der Verbraucherzentrale mit 4 Millionen Euro
Matteo BöhmNRW rettet Energieberatung der Verbraucherzentrale mit 4 Millionen Euro
Energieberatungsdienste in Nordrhein-Westfalen werden auch 2025 fortgeführt – dank 4 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt
Die Landesregierung hat die Zukunft der Energieberatung in Nordrhein-Westfalen gesichert: Mit einer zusätzlichen Förderung von 4 Millionen Euro können die wichtigen Programme der Verbraucherzentrale NRW weiterlaufen. Ohne diese Mittel wäre die gesamte energiebezogene Unterstützung des Verbandes gestrichen worden – ein schwerer Rückschlag für Verbraucherinnen und Verbraucher.
Ursprünglich sah der Haushaltsentwurf vor, den Energie-Etat der Verbraucherzentrale komplett zu streichen. Damit wäre unter anderem die Beratung zu energiesparenden Gebäudesanierungen weggefallen. Bisher hatte das Land jährlich rund 7 Millionen Euro bereitgestellt – die geplanten Kürzungen hätten die Arbeit massiv beeinträchtigt.
Doch die Regierungskoalition lenkte mit einem gemeinsamen Änderungsantrag ein und stellte die Mittel wieder her. Die 4 Millionen Euro stammen nun aus dem Budget des Wirtschaftsministeriums. Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, begrüßte die Entscheidung als „große Entlastung für die Verbraucher“.
Mit der gesicherten Finanzierung können die Energieinitiativen der Verbraucherzentrale fortgesetzt werden – darunter Beratungen zu Wärmedämmung, Heizungserneuerung und weiteren Effizienzmaßnahmen für Haushalte. Die 4 Millionen Euro garantieren, dass die Energieberatungsangebote der Verbraucherzentrale NRW auch 2025 verfügbar bleiben. Verbraucher können weiterhin Unterstützung bei Sanierungen und Effizienzsteigerungen erhalten. Damit ist eine vollständige Streichung der Landesmittel für diese Programme abgewendet.






