Paderborner Polizei ahndet massenhaft Verkehrsverstöße bei #LEBEN-Kontrollen
Matteo BöhmPaderborner Polizei ahndet massenhaft Verkehrsverstöße bei #LEBEN-Kontrollen
Paderborner Polizei geht im Rahmen der #LEBEN-Sicherheitskampagne gegen Verkehrsverstöße vor
Bei Kontrollen im Zuge der laufenden Verkehrssicherheitsaktion #LEBEN hat die Paderborner Polizei in den vergangenen drei Tagen zahlreiche Verstöße geahndet – darunter unversicherte Fahrzeuge, Falschfahrer und Fahrten ohne Führerschein. Die Überprüfungen fanden flächendeckend in den Innenstadtbereichen statt.
Am Montag, den 7. Juli, wurde ein 33-Jähriger angehalten, der einen BMW ohne gültigen Führerschein steuerte. Das Fahrzeug wurde zur Anzeige gebracht, dem Mann droht bei weiteren Verstößen die Beschlagnahmung des Wagens.
Nur einen Tag später erwischten Beamte einen 24-Jährigen aus Bad Lippspringe, der mit einem Motorrad ohne Versicherungsschutz unterwegs war. Für ihn war dies kein Einzelfall: Bereits zuvor war er wegen desselben Vergehens – damals mit einem E-Scooter – belangt worden.
Am Donnerstag konzentrierten sich die Kontrollen auf die Bahnhofstraße, wo ein 47-jähriger E-Scooter-Fahrer auf dem Radweg in falscher Richtung unterwegs war. Als die Polizei ihn ansprach, versuchte der Mann offenbar, durch einen Platzwechsel unentdeckt zu bleiben. Er gab an, über ein Versicherungskennzeichen des Verleihunternehmens zu verfügen – doch die Unterlagen zeigten, dass der Versicherungsschutz wegen ausstehender Prämienzahlungen erloschen war. Das Kennzeichen wurde eingezogen, die Weiterfahrt ohne gültigen Schutz untersagt.
Bei denselben Kontrollen registrierten die Beamten zudem 23 Verstöße mit E-Scootern und neun Fahrradvergehen, darunter fehlender Versicherungsschutz, falsche Wegbenutzung und weitere Regelmissachtungen.
Die aktuelle Verschärfung der Kontrollen ist Teil der Paderborner #LEBEN-Initiative, die durch konsequentes Durchgreifen schwere Unfälle verringern soll. Wer ohne Führerschein, Versicherung oder unter Missachtung der Verkehrsregeln unterwegs ist, muss mit Bußgeldern, Fahrzeugbeschlagnahmungen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei kündigte an, die Streifen in der gesamten Stadt fortzusetzen.






