27 April 2026, 12:05

Polizei NRW setzt auf Prävention: Kinder helfen bei Verkehrskontrollen

Metallzaun um einen Kinderverkehrssicherheitspark mit zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei NRW setzt auf Prävention: Kinder helfen bei Verkehrskontrollen

Polizei in Nordrhein-Westfalen führt zwei Verkehrssicherheitsaktionen zum Schutz von Kindern durch

Am 16. Juni führten Beamte gemeinsam mit Kindern einer Kita eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Zwei Tage später überprüften sie in Gevelsberg Kindersitze und die Anschnallpflicht in einem weiteren Betrieb.

Bei der ersten Aktion am 16. Juni im Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützten 16 Kinder der Kita Bullerbü die Polizei zwischen 7:30 und 9:30 Uhr bei der Überwachung der Geschwindigkeit. Die jungen Teilnehmer, aufgeteilt in zwei Gruppen, beobachteten fast 30 Fahrzeuge und belohnten Fahrer, die sich an das Tempolimit von 30 km/h hielten, mit Lächeln-Aufklebern. Verkehrssicherheitsberater begleiteten die Kinder bei den Gesprächen mit Autofahrern und wiederholten dabei auch das richtige Verhalten am Straßenrand sowie die Bedeutung guter Sichtbarkeit im Verkehr.

Am 18. Juni lag der Fokus auf der Kita Blauer Planet in Gevelsberg. Dort kontrollierten die Beamten etwa 25 Fahrzeuge auf korrekte Kindersitze und die ordnungsgemäße Nutzung von Sicherheitsgurten. Viele Kinder waren entweder falsch gesichert oder saßen in Sitzen, die nicht zu ihrer Größe passten. Statt Bußgelder zu verhängen, setzten die Polizisten auf Aufklärung und sprachen direkt mit Eltern und Betreuern über Verkehrssicherheit.

Beide Aktionen hatten vor allem das Ziel, das Bewusstsein zu schärfen – nicht zu bestrafen. Die Beamten gingen im Dialog mit Fahrern und Familien auf die Bedeutung richtiger Kindersicherung und rücksichtsvollen Fahrens in der Nähe von Schulen und Kitas ein.

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Insgesamt wurden an den beiden Tagen fast 60 Fahrzeuge überprüft, stets mit Fokus auf Prävention statt auf Strafen. Die Behörden hoffen, dass die Initiativen die Sicherheit von jungen Mitfahrern und Fußgängern in der Region nachhaltig verbessern.

Quelle