Raab und Schöneberger rocken die Quizshow mit "Barbie Girl" und Nostalgie-Fragen
Sebastian KönigRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - Raab und Schöneberger rocken die Quizshow mit "Barbie Girl" und Nostalgie-Fragen
Die zweite Folge der Quizshow "Wer weiß schon, wann was passierte?" brachte Nostalgie, Lacher und einige Überraschungen mit sich. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, verband die Sendung Wissensfragen mit spielerischen Auftritten – darunter ein "Barbie Girl"-Duett.
Von Märchenfilmen bis zur Sportgeschichte hatten die Kandidaten mit manchen Fragen ihre Schwierigkeiten, feierten aber auch popkulturelle Highlights. Die Folge griff zudem einen umstrittenen Verkehrssicherheitsfilm aus den 1960er-Jahren auf, der eine Diskussion über veraltete Klischees anheizte.
Raab und Schöneberger starteten mit Schwung in die Show und präsentierten sogar eine humorvolle Version von "Barbie Girl" – Raab als Ken und Schöneberger als Barbie. Ihre lockere Chemie sorgte für eine lebendige Stimmung, während die Teams sich durch jahrzehntealtes Wissen kämpften.
Das Team der Über-60-Jährigen, Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, wusste beim DDR-Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" nicht weiter. Sophia Thomalla verriet später, dass ihr Großvater als Szenenbildner für den Film gearbeitet hatte – eine persönliche Note zur Frage.
Auch Sportfragen stellten die Kandidaten vor Rätsel. Jan Ullrich und Hans Sigl nannten fälschlicherweise Ivan Lendl als Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale 1985 (es war Kevin Curren). Jens Lehmann erzählte unterdessen, wie er sich beim Elfmeterschießen im WM-Halbfinale 2006 gegen Argentinien Notizen in der Socke versteckte.
Ein Ausschnitt aus "Der 7. Sinn", einer Verkehrssicherheitsreihe der 1960er- und 70er-Jahre, sorgte für Aufsehen. Die Sequenz zeigte heute überholte Theorien über Fahrerinnen und unterstrich, wie sehr sich die Einstellungen gewandelt haben. Schöneberger scherzte später über eine weitere Folge mit Raab und deutete mögliche gemeinsame Projekte an.
Popkulturelle Bezüge rundeten den Abend ab. Die Show erinnerte daran, dass Gargamel, der Schurke der Schlümpfe, Smurfette – die erste weibliche Schlümpfin – als Falle für die anderen erschaffen hatte. Die Mischung aus Quiz, Musik und Nostalgie hielt die Zuschauer bis zum Schluss bei der Stange.
Die Folge vereinte Humor, Geschichte und einige peinliche Momente. Die Kandidaten gingen mit neuem Wissen nach Hause – von Märchenfilmen bis zu Fußballgeheimnissen –, während die Dynamik der Moderatoren die Show unterhaltsam machte.
Da Schöneberger eine Rückkehr andeutete, könnten Fans bald weitere skurrile Quizduelle erleben. Der Mix aus alten Filmausschnitten und modernem Unterhaltungswert hinterließ bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck.






