"Saturday Night Live U.K." startet mit scharfer Farage-Satire und König Trump
Matteo Böhm"Saturday Night Live U.K." startet mit scharfer Farage-Satire und König Trump
Die erste Folge von Saturday Night Live U.K. startete mit einer mutigen politischen Satire, die im Jahr 1946 spielte. Peter Serafinowicz stand im Mittelpunkt als Nigel Farage und verkörperte den Vorsitzenden von Reform UK in der fiktiven Rolle eines britischen Premierministers. Der kalte Aufmacher bot eine scharfe Abrechnung mit der britischen Politik und verband dabei historische und moderne Anspielungen.
Die Sketch-Comedy begann in einer neu interpretierten Downing Street, wo Farage – gespielt von Serafinowicz – als Regierungschef dargestellt wurde. An seiner Seite gab Ayoade Bamgboye die fiktive Vize-Premierministerin Kemi Badenoch. Die beiden Figuren nahmen zunächst an einer umstrittenen „Hetero-Pride-Parade“ teil, bevor die Handlung in eine noch absurdere Szene überging: König Trump vermittelte einen Waffenstillstand im Streit um die Straße von Hormus.
Ein späterer Abschnitt sprang in die Zukunft, in der George Fouracres und Celeste Dring Keir Starmer und Angela Rayner verkörperten. Das Duo rang mit den Wahlniederlagen der Labour-Partei und deutete sogar Starmer möglichen Rücktritt an. Die Folge überraschte zudem mit einem Auftritt von Al Nash, der als Winston Churchill verkleidet die Show vorstellte.
Wie Variety später bestätigte, wurde die Serie nach ihrem erfolgreichen Debüt um eine weitere Staffel verlängert.
Der Auftakt von Saturday Night Live U.K. verband historische Persiflagen mit aktuellen politischen Themen. Farages fiktive Amtszeit als Premierminister und Starmer politische Kämpfe gehörten zu den Höhepunkten. Mit einer bereits bestätigten zweiten Staffel wird die Sendung ihre satirische Auseinandersetzung mit der britischen Politik fortsetzen.






