Schulausschuss-Sitzung ohne betroffene Stimmen – Fraktion fordert Nachbesserung
Niklas SchmitzSchulausschuss-Sitzung ohne betroffene Stimmen – Fraktion fordert Nachbesserung
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte kürzlich eine Sitzung des Schulausschusses wegen eines Terminüberschneidung verpasst. Seitdem kritisiert sie, dass betroffene Schulgemeinden während der Sitzung nicht zu Wort kamen.
Die Beratungen wurden fortgesetzt, ohne Vertretern der betroffenen Schulen die Möglichkeit zu geben, ihre Position darzulegen. Preuß-Buchholz wies darauf hin, dass eine Sitzungspause hätte angesetzt werden können, um ihnen Gehör zu verschaffen.
Als Reaktion darauf plant ihre Fraktion, in der entscheidenden Junisitzung des Schulausschusses einen entsprechenden Antrag auf eine Unterbrechung einzubringen. Sie betonte, wie wichtig es sei, die Stimmen der direkt Betroffenen zu hören – insbesondere dann, wenn schwierige Entscheidungen anstehen.
Preuß-Buchholz versicherte, dass die Unterlassung nicht absichtlich erfolgte. Zudem habe sie bereits persönliche Gespräche organisiert, um die Angelegenheit weiter zu klären. Ziel des Fraktionsantrags ist es, sicherzustellen, dass betroffene Schulgemeinden in künftigen Diskussionen Gehör finden. Persönliche Treffen zur Lösung des Problems sind bereits in Planung. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass dieser Ansatz künftige Versäumnisse dieser Art verhindern wird.
