12 April 2026, 22:03

Sechs Vereine im Kreis Wesel gründen Bündnis gegen Gewalt im Sport

Eine Gruppe von Kindern in traditioneller russischer Kleidung, die Fußball in einem Park mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund spielen, mit einem russischen Schuldokument aus dem 19. Jahrhundert unten.

Sechs Vereine im Kreis Wesel gründen Bündnis gegen Gewalt im Sport

Sechs Sportvereine aus dem Kreis Wesel, darunter der SV Millingen, haben sich zu einem neuen Bündnis gegen Gewalt im Sport zusammengeschlossen. Die Initiative konzentriert sich auf die Prävention und Bekämpfung von sexualisierter Gewalt sowie zwischenmenschlichen Übergriffen. Im Rahmen einer kürzlichen Feier zum 50-jährigen Bestehen des Kreissportbundes wurden den teilnehmenden Vereinen offiziell Zertifikate überreicht.

Das Bündnis soll sicherere Strukturen in den örtlichen Sportvereinen schaffen. Ein detailliertes Schutzkonzept wurde von Angelika Glanz und Katrin Schunke erarbeitet, das klare Leitlinien und Unterstützungsangebote vorsieht. Zu dem Rahmenwerk gehören festgelegte Ansprechpersonen aus der Stadt Rheinberg, dem Kreis Wesel, dem Kreissportbund sowie dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen.

Der SV Millingen war der erste Verein in Rheinberg, der sich der Initiative anschloss. Angelika Glanz, die zugleich als Ansprechpartnerin des Vereins fungiert, spielte eine zentrale Rolle bei der Umsetzung. Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass sich weitere Vereine dem Beispiel anschließen werden.

Die offiziellen Zertifikate überreichte Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Die Ehrung fand im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung des Kreissportbundes statt, bei der alle sechs beteiligten Vereine für ihr Engagement gewürdigt wurden.

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Das Bündnis bietet nun einen strukturierten Ansatz zur Bekämpfung von Gewalt im Sport im gesamten Kreis Wesel. Mit geschulten Ansprechpersonen und einem klaren Sicherheitplan wollen Vereine wie der SV Millingen Maßstäbe setzen. Die Initiative stellt einen konkreten Schritt dar, um den Schutz von Sportlerinnen, Sportlern und Mitgliedern nachhaltig zu verbessern.

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