Skandal um WoW-Gilde: Blizzard löscht mythischen Sieg nach Regelbruch
Niklas SchmitzSkandal um WoW-Gilde: Blizzard löscht mythischen Sieg nach Regelbruch
Umstrittene WoW-Gilde "RAoV QA Strikes Back" sorgt erneut für Schlagzeilen
Die umstrittene europäische Gilde RAoV QA Strikes Back hat in World of Warcraft einmal mehr für Aufsehen gesorgt. Die Gruppe behauptete, die mythische Version von Aberrus, der Schattenkelch besiegt zu haben – doch der Erfolg bleibt nicht ohne Skepsis. Ihre Vergangenheit ist geprägt von gesperrten Accounts, aberkannten Titeln und dem Ruf, Spielmechaniken auszunutzen.
Der jüngste Erfolg der Gilde weckte sofort Zweifel. Ihre Charaktere trugen lediglich grüne und blaue Ausrüstung, weit unter dem Niveau, das für mythische Schlachten üblich ist. Eine solche Unterlegenheit würde einen Sieg normalerweise unmöglich machen.
Blizzard reagierte umgehend, strich der Gilde die Errungenschaft und entfernte sie aus der Hall of Fame. Zudem passte der Entwickler kurzfristig die Fähigkeiten der Bosse an – einige wurden um bis zu 260 % verstärkt, um weitere Ausnutzung von Schwachstellen zu verhindern. Es war nicht das erste Mal, dass die Gilde mit Konsequenzen konfrontiert wurde.
Schon in früheren Add-ons hatte RAoV QA Strikes Back Fehler im Spiel ausgenutzt, um als Erste etwa die Belagerung von Lordaeron zu bestehen. Blizzard hatte daraufhin beteiligte Accounts gesperrt und der Gilde bereits früher Titel wegen ähnlicher Verstöße entzogen. Ihr Name allein deutet auf eine Geschichte des Widerstands gegen die Spielregeln hin.
Der jüngste mythische Sieg der Gilde wurde aus den offiziellen Aufzeichnungen gelöscht. Blizzards Maßnahmen bestätigen die wiederholten Verstöße gegen fairen Wettbewerb. Vorerst bleiben ihre Leistungen in den Spielstatistiken unerkannt.






