19 April 2026, 12:03

SkF erhält 10.000 Euro von Kritz-Stiftung – doch Finanznot bleibt

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitspauschalen permanent und schließe die Lücke in der Gesundheitsversorgung für amerikanische Familien."

SkF erhält 10.000 Euro von Kritz-Stiftung – doch Finanznot bleibt

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel fließen in das Betreuungsprogramm der Organisation, das derzeit rund 200 rechtliche Fälle begleitet. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Feier in der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef und Martin.

Erster Bürgermeister Christian Benzrath nahm an der Veranstaltung teil und würdigte das langjährige Engagement des SkF für benachteiligte Menschen. Die Organisation steht jedoch vor wachsenden finanziellen Herausforderungen, da die Kosten steigen, ohne dass die Förderung entsprechend angepasst wird.

Die Kritz-Stiftung unterstützt den SkF bereits seit über 30 Jahren. Sie wurde aus dem Nachlass von Maria Kritz, die 1992 verstarb, gegründet und fördert Bedürftige über die Betreuungsangebote des SkF.

Die aktuelle Spende kommt den Betreuungsdiensten des SkF zugute, die über reine Verwaltungsaufgaben hinausgehen. Wie die Geschäftsführerin Stephanie Krone erläuterte, umfasst die Arbeit auch die Begleitung von Klient:innen zu Arztterminen und emotionale Unterstützung. Der SkF betont, dass Betreuung individuelle Bedürfnisse berücksichtigen sollte – und nicht nur formale Pflichten erfüllen.

Trotz steigender Nachfrage ist die Pauschalförderung für Betreuungen seit 2019 unverändert geblieben. Gleichzeitig stiegen die Personal- und Sachkosten um 20 Prozent, sodass die Mitarbeiter:innen immer mehr Fälle bewältigen müssen. Eine geplante Reform im Jahr 2026 bringt vorerst keine Entlastung – der Dienst bleibt unter finanzieller Belastung.

Bei der Spendenübergabe lobte Benzrath den SkF und die Kirche für ihr Engagement zugunsten von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Spende sei zwar eine wichtige Hilfe, mache aber auch die grundsätzlichen Finanzierungsprobleme sozialer Träger deutlich.

Die 10.000 Euro ermöglichen dem SkF, seine Betreuungsdienste vorerst aufrechtzuerhalten. Angesichts steigender Kosten und ausbleibender staatlicher Mittel bleibt die finanzielle Zukunft der Organisation jedoch unsicher. Die langjährige Unterstützung durch die Kritz-Stiftung bleibt eine entscheidende Stütze für ihre Arbeit.

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