Solingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegenden Veranstaltungen
Sebastian KönigSolingen gedenkt 30 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag mit bewegenden Veranstaltungen
Solingen gedenkt mit einer Reihe von Veranstaltungen an den 30. Jahrestag des Brandanschlags von 1993. An dem Tag finden eine Gedenkfeier, ein Schweigemarsch und die Enthüllung neuer Ehrungen für die Opfer statt.
Die Gedenkveranstaltungen beginnen am 28. Mai 2023 mit der Umbenennung des Mercimek-Platzes in Mevlüde-Genç-Platz. Am 29. Mai startet das offizielle Programm mit der Enthüllung von Stelen mit Porträts der Opfer in der Unteren Wernerstraße.
Um 14:00 Uhr findet die zentrale Gedenkfeier im Theater und Konzerthaus Solingen statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird anwesend sein, ebenso wie Hendrik Wüst, Mona Neubaur und Josefine Paul, führende Politiker aus Nordrhein-Westfalen. Für ältere und mobilitätseingeschränkte Gäste stehen Shuttle-Dienste bereit.
Später eröffnet im Zentrum für verfolgte Künste die Ausstellung „Den Opfern ein Gesicht, den Überlebenden eine Stimme geben“. Der Tag klingt mit einem Schweigemarsch zur Mildred-Scheel-Schule aus.
Die Veranstaltungen sollen die Opfer und Überlebenden des Anschlags ehren. Der umbenannte Platz, die neuen Stelen und die Ausstellung werden als bleibende Mahnmale an die Tragödie dienen. Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit kommen zusammen, um des Jahrestags zu gedenken.






