29 June 2026, 20:06

Solingen gründet Büro der Armutskonferenz für konkrete Hilfsprojekte

Solingen: Das Armutsbekämpfungsbüro hat seine Arbeit aufgenommen

Solingen gründet Büro der Armutskonferenz für konkrete Hilfsprojekte

In Solingen wurde ein neues Büro der Armutskonferenz eingerichtet, um die Dynamik zwischen den jährlichen Konferenzen aufrechtzuerhalten und konkrete Projekte zu entwickeln. Die Initiative zielt darauf ab, lokale Armutsprobleme anzugehen und direkte Unterstützung für bedürftige Bürgerinnen und Bürger zu leisten. Dabei arbeitet sie unabhängig von der politischen Arbeit zu Armutsfragen und konzentriert sich stattdessen auf zivilgesellschaftliches Engagement.

Das Büro entstand im Anschluss an die erste Armutskonferenz, die in diesem Frühjahr im Solinger Theater stattfand. Rund 70 Fachleute nahmen an der Veranstaltung teil, die den Grundstein für diese neue Einrichtung legte. Das erste Treffen fand im Mehrgenerationenhaus in der Van-Meenen-Straße statt.

Zum Sprecher des Büros wurde Horst Koss, Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, gewählt. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen, viele von ihnen haben selbst Erfahrungen mit Benachteiligung gemacht. Vertreten sind der Ausschuss für Soziales, Arbeitslosen- und Obdachlosenhilfe, lokale Initiativen sowie Migrantenselbstorganisationen.

Die Gruppe wird sich alle vier Wochen treffen, um die Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen zu beschleunigen. Rückendeckung erhält sie von der Stadtverwaltung: Jan Welzel, Sozialdezernent, und Heike Auer aus der Strategischen Planung bringen ihr Fachwissen ein.

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Das Büro wird maßgeschneiderte Lösungen für die besonders schutzbedürftigen Solinger Bürgerinnen und Bürger erarbeiten. Seine Struktur sorgt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen den Konferenzen und der praktischen Umsetzung. Die Initiative soll eine Schlüsselrolle bei den lokalen Bemühungen zur Armutsbekämpfung spielen.

Quelle