24 April 2026, 04:03

Solingen plant 300.000 Euro Extra-Hilfe für Feste und Veranstaltungen 2026

Gruppe von Menschen auf einer Bühne während einer Festival-Eröffnung, einige halten Kameras oder Handys und andere Musikinstrumente, mit einem Banner und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

Solingen plant 300.000 Euro Extra-Hilfe für Feste und Veranstaltungen 2026

Solingen plant für das Jahr 2026 zusätzliche finanzielle Unterstützung für Feste und große öffentliche Veranstaltungen. Der Stadtrat wird über den Vorschlag auf seiner Sitzung am 7. Mai entscheiden. Bei Zustimmung sollen bis zu 300.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt bereitgestellt werden, um den Veranstaltern bei der Bewältigung steigender Kosten unter die Arme zu greifen.

Dies ist bereits das zweite Jahr in Folge, in dem Solingen über das reguläre Budget hinaus zusätzliche Mittel bereitstellt. Mit der Maßnahme sollen Vereine und Gruppen entlastet werden, die kulturelle Veranstaltungen in die Stadt bringen.

Von den Zuschüssen profitieren bekannte Formate wie der Rosenmontagszug, das Gräfrather Marktfest und das Dürpelfest. Auch Klingenpride, Echt Scharf Solingen, der Zöppkesmarkt und die Walder Theatertage erhalten Förderung. Die Gelder können die Organisatoren für Sicherheitsmaßnahmen, Abfallentsorgung sowie den Aufbau und Abbau von Straßenmöblierung verwenden.

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Die reguläre Förderung pro Veranstaltung ist auf 42.000 Euro gedeckelt, in Ausnahmefällen sind jedoch höhere Beträge möglich. Parallel zu dieser finanziellen Unterstützung arbeitet die Stadtverwaltung an einer langfristigen Strategie, um Veranstaltern bei wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen zur Seite zu stehen.

Die vollständige Strategie soll im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2027 vorgestellt werden. Die Verantwortlichen hoffen, dass sie einen nachhaltigen Weg bietet, um das lebendige Veranstaltungskaleidoskop Solingens auch in den kommenden Jahren zu erhalten.

Falls der Stadtrat die zusätzlichen Mittel bewilligt, würde dies die finanzielle Belastung der lokalen Akteure direkt verringern und sicherstellen, dass beliebte Feste und kulturelle Treffen ohne größere Kürzungen stattfinden können. Die Entscheidung am 7. Mai wird zeigen, ob die 300.000 Euro tatsächlich fließen.

Quelle