31 March 2026, 22:03

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für mehr Fuß- und Radverkehr

Eine Stadtstraße mit einem geparkten Fahrrad, fahrenden Fahrzeugen, Fußgängern auf dem Gehweg, Versorgungsmasten, Ampeln, Schildern, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem klaren blauen Himmel.

Solingen wird offiziell Mitglied der AGFS NRW für mehr Fuß- und Radverkehr

Solingen ist offiziell Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) geworden. Der Antrag der Stadt wurde am 26. September 2023 nach einer ausführlichen Präsentation ihrer Mobilitätsstrategie einstimmig vom Auswahlgremium genehmigt.

Die Entscheidung unterstreicht Solingens kontinuierliche Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu verbessern und nachhaltige Verkehrsangebote für Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher zu fördern.

Im Bewerbungsverfahren stellte Solingen seine Mobilitätspläne vor und ging dabei auf die Herausforderungen ein, die sich aus der besonderen Topografie der Stadt ergeben. Besonders hervorgehoben wurden die Radinfrastruktur, Bildungsprogramme sowie bestehende Routen wie die Korkenziehertrasse und die Veloroute 1, die als vorbildliche Beispiele lokaler Mobilitätslösungen gelobt wurden.

Das Gremium würdigte zudem Solingens strukturierten Ansatz zur Verkehrssicherheit und die enge Zusammenarbeit zwischen den städtischen Verwaltungsabteilungen. Zwar wurde die Arbeit der Stadt insgesamt positiv bewertet, doch gab es auch Empfehlungen: So sollten Gehwegbreiten erweitert, Ampelschaltungen optimiert und die Beschilderung verbessert werden, um die Barrierefreiheit zu erhöhen.

Seit dem Beitritt zur AGFS NRW Anfang 2024 hat Solingen zügig neue Projekte umgesetzt. Bis 2025 wurde der Ausbau von Radwegen entlang der Bergischen Straße abgeschlossen, und 15 Fußgängerzonen in der Innenstadt erhielten eine modernisierte Beleuchtung sowie verbesserte Zugänglichkeit. Zudem startete das Pilotprojekt "RadSchnellweg Solingen-Wuppertal", das bis Ende 2025 fünf Kilometer dedizierte Radspuren schuf.

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Die 1993 gegründete AGFS NRW zählt mittlerweile 118 Mitglieder, darunter Wuppertal, Langenfeld und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Arbeitsgemeinschaft unterstützt ihre Mitglieder durch Landesfördermittel, Wissensaustausch und kostenlose Beratungsangebote. Ihr zentrales Anliegen bleibt die kontinuierliche Verbesserung der Bedingungen für Fuß- und Radverkehr in der Region.

Durch die Mitgliedschaft in der AGFS NRW erhält Solingen Zugang zu zusätzlichen Ressourcen und Fachwissen. Die jüngsten Projekte der Stadt – etwa der Ausbau von Radrouten und Fußgängerbereichen – zeigen ihr Engagement für sichere und nachhaltige Mobilität. Weitere Fortschritte sind zu erwarten, da Solingen seine Verkehrsinfrastruktur im Einklang mit den Zielen der Arbeitsgemeinschaft weiterentwickelt.

Quelle