14 March 2026, 08:03

Stögers Traum-Freistoß krönt sein Comeback nach holprigem Saisonstart

Ein Fußballer in einem Schwarz-Weiß-Foto hält den Ball, mit einem Ball in der Luft und einem Netz im Hintergrund.

Stögers Traum-Freistoß krönt sein Comeback nach holprigem Saisonstart

Kevin Stöger krönte seinen 200. Bundesliga-Auftritt mit einem spektakulären Freistoßtor beim 2:0-Sieg von Borussia Mönchengladbach gegen den FC St. Pauli. Der Mittelfeldspieler erzielte damit sein erstes Saisontor – und das zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Damit setzte er den Schlusspunkt unter ein beeindruckendes persönliches Comeback nach einem holprigen Saisonstart. Seine Leistung sorgt sowohl bei Teamkollegen als auch bei Gegnern für Anerkennung.

Der Beginn der Saison verlief für Stöger alles andere als optimal: Ungenauigkeiten im Passspiel und schwankende Form brachten ihn zeitweise an den Rand der Mannschaft. Gerüchte über einen Wechsel im Winter machten die Runde, doch durch pure Entschlossenheit und harte Arbeit kämpfte er sich zurück in die Startelf.

Sein Durchhaltevermögen zahlte sich am 14. März 2026 aus, als er den Ball mit einem atemberaubenden Freistoß am St.-Pauli-Torwart vorbeizirkelte. Es war sein erstes direkt verwandeltes Freistoßtor für Gladbach seit Lars Stindls Treffer im Jahr 2020 – und selbst die Gegner waren beeindruckt. St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin nannte den Schuss schlicht "absolut wunderschön".

Hinter den Kulissen hatte Stöger seine Standardsituationen mit Co-Trainer Guido Streichsbier verfeinert – trotz einer frustrierenden Trainingseinheit nur wenige Tage zuvor. Abseits des Platzes führte er seinen Aufschwung auf eine konzentriertere Spielweise und die Unterstützung seines Umfelds zurück. Auch Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder betonte: "Er beweist, dass es nie zu spät ist."

Das Tor sicherte nicht nur drei wichtige Punkte für die Fohlen, sondern unterstrich auch Stögers mentalen Stärke nach dem schwierigen Start. Seine Rückkehr zur alten Form kommt dem Team gelegen, denn seine Erfahrung und das wiedergewonnene Selbstvertrauen könnten in den verbleibenden Spielen eine Schlüsselrolle spielen.

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