28 March 2026, 18:03

Streit nach Beinahe-Unfall auf der B221 endet mit Polizeieinsatz und Führerscheinentzug

Zwei Männer in tätlichem Streit, einer schlägt nach dem anderen und steht auf einem Papier mit Text.

Streit nach Beinahe-Unfall auf der B221 endet mit Polizeieinsatz und Führerscheinentzug

Ein kleiner Verkehrsunfall eskalierte am Donnerstagabend auf der B221 bei Niederkrüchten zu einer handfesten Auseinandersetzung. Zwei Autofahrer, 60 und 59 Jahre alt, gerieten nach einem Beinahe-Zusammenstoß ihrer Fahrzeuge aneinander. Die Polizei ermittelt nun nach offiziellen Anzeigen beider Parteien.

Der Streit begann, als der 60-jährige Fahrer aus Wegberg einem Frontalzusammenstoß mit dem 59-Jährigen aus Niederkrüchten auswich. Durch das Ausweichmanöver zersplitterten zwar die Seitenspiegel beider Fahrzeuge, schwerwiegende Schäden blieben jedoch aus. Statt die Versicherungsdaten auszutauschen, verfolgte der Wegberger den anderen Wagen bis zum Eingang einer nahegelegenen Kiesgrube.

Augenzeugen berichteten der Polizei später, sie hätten gesehen, wie die beiden Männer sich gegenseitig schubsten und stießen. Als die Beamten eintrafen, stritten die Fahrer noch immer. Gegen den Wegberger wurde wegen Körperverletzung Anzeige erstattet, während der Niederkrüchtener wegen Gefährdung des Straßenverkehrs belangt wurde – sein Führerschein wurde sofort eingezogen.

In den vergangenen drei Jahren gab es auf diesem Abschnitt der B221 keine vergleichbaren Vorfälle mit körperlichen Auseinandersetzungen nach Unfällen. Die Polizei bestätigte, dass zwei offizielle Anzeigen eingereicht wurden und die Ermittlungen noch laufen.

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Die Auseinandersetzung hat zu anhängigen Gerichtsverfahren gegen beide Männer geführt. Einer muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten, der andere wegen Verkehrsverstößen – und hat zudem seinen Führerschein verloren. Die Behörden sammeln weiterhin Beweise im Rahmen ihrer Untersuchungen.

Quelle