"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstuhl und Rollschuhen
Sebastian König"The Wheelie Show" revolutioniert inklusiven Tanz mit Rollstuhl und Rollschuhen
„The Wheelie Show“ – Ein neues inklusives Tanzspektakel feiert Premiere
Eine innovative Tanzperformance mit dem Titel „The Wheelie Show“ hat die Bühne erobert und verbindet Bewegung, Tempo und Kreativität auf einzigartige Weise. Die Produktion bringt Tänzer:innen mit und ohne Behinderung zusammen, die sowohl mit Rollschuhen als auch im Rollstuhl agieren und dabei die Themen Dynamik und Stille erkunden.
Die Idee zur Show entstand im Rahmen eines Tanzkurses namens „Rolling Good Times“, geleitet von den Dozentinnen Eng Kai Er und Jana Mahn. Nach sechs Monaten Proben entwickelte das Ensemble eine Aufführung, die zwischen ruhigen und energiegeladenen Momenten wechseln – fast wie eine mitreißende Unterhaltungsshow.
Tempo als zentrales Element Geschwindigkeit steht im Mittelpunkt des Stücks – sowohl als körperliche Kraft als auch als philosophisches Konzept. Bevor sich der Vorhang hebt, teilen die Performenden kurze Gedanken darüber, wie wichtig es ist, bewusst langsamer zu werden und die Stille zu genießen. Auf der Bühne integrieren die Tänzer:innen sportlich inspirierte Choreografien, angelehnt an Eishockey und Cheerleading, die der Darstellung zusätzliche Dynamik verleihen.
Besonders beeindruckend sind die kreativen Hebefiguren, bei denen Rollschuhläufer:innen auf Rollstühlen balancieren. Die Hälfte des Ensembles tritt auf Rollschuhen auf, die andere Hälfte im Rollstuhl – gemeinsam schaffen sie ein fließendes, inklusives Bühnenerlebnis. Jonah Onnen, einer der Tänzer, hofft, dass das Publikum mit einem Gefühl von Freude nach Hause geht und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung hinterfragt.
Tanz neu gedacht „The Wheelie Show“ stellt herkömmliche Vorstellungen von Tanz und Barrierefreiheit infrage. Durch die Verbindung von Athletik, Erzählkunst und der Zusammenarbeit von Künstler:innen mit unterschiedlichen Fähigkeiten bietet die Performance eine frische Perspektive auf Bewegung und Verbindung. Ihre Premiere markiert einen wichtigen Schritt hin zu inklusiveren und fantasievolleren Live-Aufführungen.






