21 April 2026, 16:02

Theaterformen 2024: Braunschweigs Festival zwischen Bühne und Gefängniszelle

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen in einem Gefängnis, einige stehen und einige sitzen auf dem Boden, mit Gebäuden und einem Himmel im Hintergrund und Text unten.

Theaterformen 2024: Braunschweigs Festival zwischen Bühne und Gefängniszelle

Dieses Jahr wird Braunschweig im Juni elf Tage lang Gastgeber des Festivals Theaterformen sein. Die Veranstaltung verwandelt zwei zentrale Orte – das Staatstheater Braunschweig und das ehemalige Gefängnis Rennelberg – in Bühnen für Aufführungen und Reflexion. Die Organisatoren wollen sich mit Fragen der Gerechtigkeit auseinandersetzen und dabei internationale Kunst in einem offenen, experimentellen Rahmen präsentieren.

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Das Festival zeigt 14 Produktionen von Künstler:innen aus 14 Ländern. Neun davon, darunter eine Weltpremiere, werden im Staatstheater Braunschweig zu sehen sein. Das ehemalige Gefängnis Rennelberg, das erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich ist, beherbergt fünf ortsspezifische Arbeiten.

Zu den Highlights im Gefängnis zählt das NO PRISON-Projekt, das sich direkt mit Themen der Justiz beschäftigt. Neben den Hauptaufführungen entfaltet sich auf dem Gefängnisgelände ein umfangreiches Begleitprogramm, das Besucher:innen einlädt, Kunst auf unerwartete Weise zu erleben.

Durch die Verbindung von Theater, ortsbezogenen Installationen und öffentlichen Diskussionen schafft das Festival einen lebendigen Raum für künstlerischen Austausch. Die Nutzung eines stillgelegten Gefängnisses als Spielstätte verleiht dem diesjährigen Programm eine besondere Note. Tickets und weitere Informationen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Quelle