22 March 2026, 14:02

Über 1.000 Kölnern demonstrieren gegen Rassismus und die AfD am Antirassismus-Tag

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, was auf eine Protestaktion gegen Rassismus hinweist.

Über 1.000 Kölnern demonstrieren gegen Rassismus und die AfD am Antirassismus-Tag

Mehr als tausend Menschen gingen am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung in Köln auf die Straße. Die Demonstration richtete sich gegen Rassismus und die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die Teilnehmer trugen Plakate und Fahnen mit Botschaften wie "Herz statt Hass".

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Der Marsch startete am Sudermannplatz und führte über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz. Die Veranstalter hatten mit deutlich mehr Teilnehmern gerechnet – die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Demonstranten kalkuliert. Letztlich beteiligten sich jedoch etwas mehr als 1.000 Menschen an der Kundgebung.

Lokale Initiativen wie "Köln gegen Rechts", Gewerkschaften und Flüchtlingshilfe-Netzwerke hatten zu der Demonstration aufgerufen. Bei der Abschlusskundgebung am Rudolfplatz sorgte ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly für einen kreativen Akzent.

Während die genauen Teilnehmerzahlen früherer Antirassismus-Proteste in Köln nicht immer dokumentiert sind, zogen vergleichbare Großdemonstrationen in den vergangenen Jahren regelmäßig Tausende an. Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich in der Stadt seit Langem gegen Diskriminierung und rechtsextreme Tendenzen ein.

Die Demonstration unterstrich den anhaltenden Widerstand gegen Rassismus und die AfD in Köln. Mit über 1.000 Teilnehmern knüpfte die Veranstaltung an die Tradition des Engagements am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung an. Veranstalter und Aktivisten nutzten den Tag, um ihr klares Bekenntnis gegen jede Form von Diskriminierung zu erneuern.

Quelle