10 May 2026, 18:03

USAID stoppt plötzlich Gelder – Gesundheitsprojekte in Afrika kämpfen ums Überleben

Plakat mit der Aufschrift "28,2 Millionen Amerikaner warten noch auf Obamacare und bleiben unversichert" mit einem Logo unten.

USAID stoppt plötzlich Gelder – Gesundheitsprojekte in Afrika kämpfen ums Überleben

Plötzliche Einstellung von USAID-Geldern legt Gesundheitsprojekte in Afrika und weltweit lahm

Durch den abrupten Stopp der USAID-Finanzierung sind Gesundheitsinitiativen in Afrika und anderen Regionen schwer beeinträchtigt. Programme zur Bekämpfung von HIV, Tuberkulose und Malaria stehen vor massiven Engpässen. Die Hilfsorganisation action medeor springt ein undweitert ihre Medikamentenhilfe aus, um die Versorgungslücken zu schließen.

Der unerwartete Ausbleib der USAID-Mittel hat zahlreiche Gesundheitsprojekte ohne finanzielle Grundlagen zurückgelassen. In Somalia mussten Ernährungs- und medizinische Hilfsprogramme eingestellt werden – die Sorge vor einer Verschärfung der Unterernährung wächst. Auch in anderen Ländern sind Lieferketten für lebenswichtige Arzneimittel zusammengebrochen, wodurch laufende Behandlungen gefährdet sind.

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Action medeor, bekannt als die „Weltapotheke für Notfälle“, reagiert mit einer Ausweitung seiner Unterstützung. Die Organisation betreibt Medikamentenlager in Deutschland, Tansania und Malawi, um Hilfsgüter schnell verteilen zu können. Obwohl sie selbst nicht direkt von den Kürzungen betroffen ist, hilft sie nun Partnerorganisationen, dringend benötigte Medikamente zu beschaffen.

Die Hilfsorganisation hat einen dringenden Spendenaufruf gestartet, um ihre Arbeit aufrechterhalten zu können. In den kommenden Monaten will sie den Zugang zu medizinischer Versorgung für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen ausbauen, die von der Finanzkrise betroffen sind.

Die Einstellung der USAID-Förderung hat zu akuten Engpässen bei lebenswichtigen Gesundheitsdienstleistungen geführt. Durch die ausgeweitete Hilfe von action medeor sollen Unterbrechungen bei der Behandlung von Krankheiten wie HIV und Malaria verhindert werden. Ob die Betroffenen die notwendige Versorgung erhalten, hängt nun von Spenden und stabilen Liefernetzwerken ab.

Quelle