VW revolutioniert seine Logistik für mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit
Nina LehmannVW revolutioniert seine Logistik für mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit
Volkswagen baut sein Logistiknetz aus, um sich an veränderte Nachfrage und Nachhaltigkeitsziele anzupassen. Auf der diesjährigen Konferenz Automotive Logistics & Supply Chain Europe skizzierte das Unternehmen Pläne für mehr Flexibilität, Elektrifizierung und den Ausbau des Schienentransports. Die Veranstaltung fand vom 18. bis 20. März in Bonn statt.
Peter Höndlein, Geschäftsführer der Fahrzeuglogistik bei Volkswagen Group Logistics, sprach im Kameha Grand Bonn über die Notwendigkeit widerstandsfähigerer Strukturen. Er erläuterte, wie eine bessere Datentransparenz und Szenario-Planung VW dabei helfen, auf Nachfrageschwankungen zu reagieren und Engpässe bei den Kapazitäten zu vermeiden.
Gleichzeitig treibt der Konzern die Elektrifizierung voran: Die Investitionen in batterieelektrische Lkw steigen, da zunehmend bessere Anhängerlösungen verfügbar sind. Parallel dazu will Volkswagen den Auslieferungsverkehr stärker auf die Schiene verlagern – trotz begrenzter Netzkapazitäten. Ziel ist es, wo immer möglich Züge mit Ökostrom einzusetzen.
Die jährliche Automotive Logistics & Supply Chain Europe kehrt im nächsten Jahr nach Bonn zurück. Die Konferenz 2026 ist vom 17. bis 19. März terminiert.
VWs Logistikstrategie konzentriert sich nun auf drei zentrale Bereiche: datengestützte Flexibilität, elektrischen Straßengüterverkehr und den Ausbau der Schienenlogistik. Mit diesen Schritten sollen Engpässe verringert und gleichzeitig die Emissionen gesenkt werden. Die nächste Branchenveranstaltung in Bonn wird voraussichtlich weitere Fortschritte bei der Umsetzung dieser Pläne begleiten.






