12 March 2026, 16:02

Warum Donald Trump seinen Mitarbeitern immer dieselben Schuhe schenkt

Eine Anzeige für Herrenschuhe aus den 1970er Jahren, die verschiedene Schuhe, Taschen und andere Gegenstände mit beschreibendem Text zeigt.

Trump ist besessen von einer Schuhmarke - und verschenkt sie in Massen - Warum Donald Trump seinen Mitarbeitern immer dieselben Schuhe schenkt

Donald Trump hat sich angewöhnt, seinen männlichen Mitarbeitern, Beratern und prominenten Persönlichkeiten Florsheim Oxford-Schuhe zu schenken. Diese Tradition erstreckt sich auf Abgeordnete, Prominente und sogar Mitglieder seiner Regierung. Jedes Paar, das etwa 145 Dollar kostet, wird persönlich vom ehemaligen Präsidenten ausgewählt und bezahlt.

Zu den prominenten Empfängern zählen Außenminister Marco Rubio, Vizepräsident J.D. Vance und der Fox-News-Moderator Sean Hannity. Trump schätzt oft spontan die Schuhgröße des Beschenkten, bevor er ein maßgefertigtes Paar bestellt. Manche Schuhkartons tragen seine Unterschrift oder eine handschriftliche Notiz.

Nicht jeder, der die Schuhe erhält, trägt sie auch – doch viele tun es, nicht zuletzt wegen Trumps Einfluss. Besonders seine Mitarbeiter zeigen sich häufig in den Florsheim Oxfords, ganz im Sinne des Präsidenten. Die Marke selbst hat historische Bedeutung: Sie stattete US-Soldaten in beiden Weltkriegen mit Schuhen aus und wurde von Persönlichkeiten wie Harry Truman und Michael Jackson getragen.

Trotz der Bekanntheit dieser Tradition in Trumps Umfeld haben seit 2023 keine hochrangigen Politiker oder öffentliche Persönlichkeiten außerhalb seiner Regierung öffentlich bestätigt, solche Schuhe erhalten zu haben. Stand März 2026 gibt es keine bestätigten Berichte oder Stellungnahmen über derartige Geschenke in öffentlichen Aufzeichnungen.

Trumps Praxis, Florsheim-Schuhe zu verschenken, bleibt eine markante persönliche Geste in seinem engen Kreis. Die Schuhe, die jeweils 145 Dollar kosten, sind nach wie vor ein Symbol für seinen Einfluss auf Mitarbeiter und Verbündete. Doch jenseits seiner Regierung gibt es keine öffentlichen Hinweise darauf, dass andere Spitzenpolitiker den Erhalt dieser Fußbekleidung bestätigt hätten.

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