Wechsel an der Spitze: Realbrandausbildung der Feuerwehr NRW blickt auf Herausforderungen 2024
Niklas SchmitzWechsel an der Spitze: Realbrandausbildung der Feuerwehr NRW blickt auf Herausforderungen 2024
Arbeitskreis „Realbrandausbildung“ trifft sich zum Jahresabschluss in Kleve
Unter der Leitung des Klever Stadtbrandinspektors Jürgen Buil kam die Arbeitsgruppe „Realbrandausbildung“ zu ihrer Jahresendtagung in Kleve zusammen. Neun Vertreter aus Berufsfeuerwehren sowie Ausbildungsleitende nahmen teil, um über die Ausbildung unter realen Brandbedingungen und aktuelle Atemschutznotfälle zu beraten.
Die Gruppe ist Teil des Ausschusses für Ausbildung und Einsatz der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen (AGBF NRW). Zu ihren Aufgaben gehören die Entwicklung von Standards für die Realbrandausbildung, die Erarbeitung der Technischen Empfehlung Brandbekämpfung bei Rettungseinsätzen sowie die Auswertung von Vorfällen mit Atemschutzgeräten.
Guido Volkmar, der die Arbeitsgruppe sechzehn Jahre lang geleitet hat, scheidet aus dem Amt aus. Für sein Engagement wird er mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Sein Nachfolger wird Jürgen Buil, ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann aus Kleve.
Im kommenden Jahr plant die Gruppe, die Rauchausbreitung bei Bränden in Niedrigenergie- und Passivhäusern zu untersuchen. Zudem werden die Herausforderungen bei der Brandbekämpfung in Gewerbe- und Industriegebäuden analysiert – mit besonderem Fokus auf großvolumige Räumlichkeiten.
Die Tagung in Kleve markierte einen Wechsel in der Führung der Arbeitsgruppe. Künftig wird sie sich mit neuen Brandrisiken in modernen und industriellen Bauwerken befassen. Die Gruppe bleibt damit eine prägende Kraft für Ausbildungsstandards und Sicherheitsprotokolle in den Feuerwehren.
