Wenden simuliert Großbrand: Krisenstab testet Evakuierung und Einsatzstrategien
Nina LehmannWenden simuliert Großbrand: Krisenstab testet Evakuierung und Einsatzstrategien
Wendens Krisenstab übt für den Ernstfall: Großbrand-Szenario im Probebetrieb
Am vergangenen Wochenende führte der Krisenstab der Gemeinde Wenden eine Großübung in der örtlichen Feuerwehrwache durch. Das Szenario simulierte einen Waldbrand in der Nachbargemeinde Friesenhagen, der auf den Wender Ortsteil Römershagen überzugreifen drohte.
Im Rahmen der Übung musste der Stab die Löscharbeiten koordinieren, eine Evakuierung Römershagens einleiten und die Versorgung der Betroffenen sicherstellen. Geleitet wurde die Übung von Jens Winnersbach, dem stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wenden, sowie von Marius Brüser und Michael Kling, dem Kreisbrandmeister des Märkischen Kreises.
Beteiligt waren Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ehrenamtliche Helfer des lokalen DRK-Ortsvereins, die als Fachberater und operative Unterstützung fungierten. Die Abstimmung erfolgte mit Kräften aus Friesenhagen und Freudenberg sowie dem Deutschen Roten Kreuz. Erstmals kam dabei die neue Verpflegungseinheit der Wender Feuerwehr zum Einsatz, die im Ernstfall die Versorgung der Einsatzkräfte bei längerfristigen Operationen übernehmen soll.
Die Übung diente der Überprüfung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden und der Effizienz neuer Ausrüstung. Gleichzeitig bereitete sie das Team auf reale Großschadenslagen vor – etwa bei flächendeckenden Evakuierungen oder langandauernden Löscheinsätzen.
