Zanders-Areal vor radikaler Umgestaltung: 3.000 Wohnungen und neue Jobs geplant
Sebastian KönigZanders-Areal vor radikaler Umgestaltung: 3.000 Wohnungen und neue Jobs geplant
Große Veränderungen stehen im Zanders-Gelände bevor: Bauprojekte nehmen Gestalt an
In den nächsten zwei Jahrzehnten soll das Zanders-Areal rund 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze erhalten. Gleichzeitig markiert ein Führungswechsel bei der Zanders Entwicklunggesellschaft (ZEG) eine neue Phase für das Vorhaben.
Oliver Brügge schied am 30. April 2026 als Geschäftsführer der ZEG aus. Seine Arbeit bei der Gründung des Unternehmens und der strategischen Ausrichtung fand bei Kollegen große Anerkennung. Bis eine dauerhafte Nachfolge geregelt ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung. Ein Kandidat für die Position stehe bereits fest, hieß es.
Die Entwicklungspläne für das Zanders-Gelände werden am 30. April 2026 im Stadtplanungsausschuss beraten. Die endgültige Abstimmung im Stadtrat ist für den 12. Mai 2026 angesetzt. Bei einer Zustimmung sollen noch 2026 neuere Gebäude auf dem Gelände abgerissen werden, um historische Bausubstanz freizulegen.
Bereits davor wird am 9. Mai 2026 der Bahnpark eröffnet, der vor allem jungen Menschen den Zugang zum Gebiet erleichtern soll. Das Interesse an dem Projekt wächst: Ein Investor hat bereits konkrete Pläne für ein gewerbliches und gastgewerbliches Vorhaben auf dem Gelände angekündigt.
Das Zanders-Areal steht vor einem tiefgreifenden Wandel – mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und einer verbesserten Infrastruktur. Die anstehenden Abrissarbeiten und die neue Führung bei der ZEG werden die nächsten Schritte prägen. Die Entscheidung des Stadtrats im Mai wird zeigen, ob die Pläne wie vorgesehen vorankommen.






