11 May 2026, 02:06

Zoll deckt 1.800 Verdachtsfälle bei Großrazzia gegen illegale Beschäftigung auf

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zoll deckt 1.800 Verdachtsfälle bei Großrazzia gegen illegale Beschäftigung auf

Deutsche Zollbehörden haben eine groß angelegte Kontrolle zu illegaler Beschäftigung und Lohnverstößen durchgeführt. Dabei wurden über 6.500 Arbeitnehmer befragt, an der Aktion waren mehr als 3.000 Zollbeamte beteiligt. Im Fokus standen besonders risikoreiche Branchen wie Gastronomie, Hotellerie und Fahrdienste.

Bei den Ermittlungen wurden rund 1.800 Verdachtsfälle von Rechtsverstößen aufgedeckt. Davon betrafen etwa 600 mögliche Verstöße gegen den Mindestlohn. Zudem leiteten die Zollfahnder über 800 separate Verfahren wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung ein.

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Um die Erkenntnisse zu überprüfen, führten die Beamten mehr als 700 detaillierte Prüfungen von Geschäftsunterlagen durch. Dabei verglichen sie Arbeitnehmerdaten mit den Lohnabrechnungs- und Buchhaltungssystemen der Unternehmen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist täglich mit der Durchsetzung der Mindestlohnregelungen betraut.

Als Folge wurden 460 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, darunter über 90 wegen Verstößen gegen den Mindestlohn. Zudem wurden 340 Strafverfahren eingeleitet, wovon mehr als 45 mit nicht abgeführten Sozialabgaben zusammenhängen. Bei der Aktion wurden zudem rund 150 Personen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis identifiziert, die einer Beschäftigung nachgingen.

Die Kontrollen führten zu konkreten rechtlichen Schritten gegen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Nachermittlungen werden weiterhin Unterlagen und Finanzdaten abgleichen. Die Behörden bestätigten, dass bei festgestellten Verstößen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Quelle