15 April 2026, 20:03

Zoll stoppt belgischen Fahrer mit 150.000 geschmuggelten Zigaretten und verbotener Waffe

Luftaufnahme eines rauchenden Fabrikgebäudes, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen auf der Straße, mit dem Text "Generaldirektion und Werke, North Tonawanda, New York" unten.

Zoll stoppt belgischen Fahrer mit 150.000 geschmuggelten Zigaretten und verbotener Waffe

Zollbeamte in Bielefeld entdeckten bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle am 10. Juni 2025 eine große Menge geschmuggelter Zigaretten. Die Ermittlungen führten zudem zur Beschlagnahmung eines illegalen Reizstoffsprühgeräts, was weitere rechtliche Schritte gegen den Fahrer nach sich zog. Die Behörden haben nun aus taktischen Gründen Details zum Fall veröffentlicht.

Der Vorfall begann, als Beamte auf der Bundesstraße 44 einen Wagen mit belgischem Kennzeichen anhielten. Im Kofferraum fanden sie unter einer schwarzen Decke etwa 150.000 unversteuerte Zigaretten einer bekannten Marke, verpackt in weißen Schachteln. Wären die Zigaretten unentdeckt geblieben, hätte dies einen Steuerausfall von über 27.000 Euro bedeutet.

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Zusätzlich entdeckten die Beamten im Kartenfach des Beifahrersitzes ein nicht gekennzeichnetes Reizstoffsprühgerät, das in Deutschland verboten ist. Der 44-jährige belgische Fahrer, der sich nur kurzzeitig in Deutschland aufhielt, muss sich nun in zwei getrennten Verfahren verantworten: eines wegen Steuerhinterziehung, das andere wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Die beschlagnahmten Zigaretten und das Sprühgerät bleiben vorerst in behördlicher Verwahrung. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn durch.

Im Rahmen des Falls wurden sowohl die geschmuggelten Waren als auch das verbotene Sprühgerät eingezogen. Die Behörden prüfen weiterhin die genauen Umstände, während die Staatsanwaltschaft die laufenden Untersuchungen leitet. Die anstehenden Gerichtsverfahren gegen den Fahrer werden den weiteren Verlauf der Ermittlungen bestimmen.

Quelle