02 May 2026, 00:08

Zoll stoppt Niederländer mit 34 Packungen undeklarierter Potenzmittel am Düsseldorfer Flughafen

Ein Plakat, das besagt, dass Big Pharma 2022 Amerikanern zwei bis drei Mal so viel für dieselben Medikamente berechnet hat wie in anderen Ländern, mit Bildern von Medikamentenflaschen und einer Spritze darunter.

Zoll stoppt Niederländer mit 34 Packungen undeklarierter Potenzmittel am Düsseldorfer Flughafen

23-jähriger niederländischer Reisender am Flughafen Düsseldorf mit undeklarierten Medikamenten gestoppt

Am Flughafen Düsseldorf wurde ein 23-jähriger Niederländer am 13. Mai 2025 von Zollbeamten kontrolliert, nachdem in seinem Gepäck nicht deklarierte Arzneimittel entdeckt worden waren. Bei der Beschlagnahmung handelte es sich unter anderem um Potenzmittel sowie sogenannten „Potenzhonig“, woraufhin gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet wurde.

Der niederländische Staatsbürger war mit einem Koffer am Düsseldorfer Flughafen eingetroffen, in dem sich 34 Packungen undeklarierter Waren befanden. Bei der Kontrolle stellten die Zollbeamten verschiedene Marken von Potenzmitteln sowie Honig fest, dem ähnliche Wirkstoffe beigemischt waren. Der Mann gab an, die Produkte für den Eigenbedarf und für Freunde in der Heimat mitzuführen.

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Die Zollbehörden leiteten Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen Einfuhrbestimmungen und Arzneimittelrecht ein. Fabian Pflanz, Sprecher des Hauptzollamts Düsseldorf, wies auf die Besorgnis hin, dass die im Potenzhonig enthaltenen Stoffe und deren Konzentrationen unklar seien. Er warnte vor den Risiken solcher unregulierter Produkte.

Die beschlagnahmten Medikamente bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen in Verwahrung und sollen anschließend gemäß den üblichen Zollvorschriften vernichtet werden.

Der Vorfall ist Teil eines wachsenden Trends: Am Flughafen Düsseldorf nehmen wöchentliche Funde von Potenzhonig und ähnlichen Produkten zu. Dem niederländischen Reisenden drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen Einfuhr- und Arzneimittelgesetze. Die Behörden beobachten vergleichbare Fälle weiterhin genau.

Quelle