Billie Eilish polarisiert mit Musik, Aktivismus und Angriffen auf Milliardäre
Matteo BöhmBillie Eilish polarisiert mit Musik, Aktivismus und Angriffen auf Milliardäre
Billie Eilish sorgt derzeit sowohl mit ihrer Musik als auch mit ihrem engagierten Aktivismus für Schlagzeilen. Die Grammy-prämierte Künstlerin nutzt ihre Plattform, um Milliardäre, Einwanderungspolitik und Branchenstandards zu kritisieren – und treibt gleichzeitig ihre Karriere mit neuen Projekten und wohltätigen Initiativen voran.
Bei den Wall Street Journal Innovator Awards griff Eilish die Superreichen an und stellte öffentlich die Frage, warum Milliardäre riesige Vermögen horten. Nur wenige Tage später attackierte sie Elon Musk auf Instagram und warf ihm vor, sein Vermögen nicht umzuverteilen. Ihr Engagement erstreckte sich auch auf politische Themen: Bei den Grammys trug sie eine Anstecknadel mit der Aufschrift "ICE Out" und rief "Fuck ICE!" als Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde.
Auch beruflich steht die Sängerin vor großen Veränderungen. Zum ersten Mal tourte sie ohne ihren Bruder Finneas im Rahmen ihrer "Hit Me Hard and Soft"-Tour, was Gerüchte über eine Entfremdung schürte. Später wies sie diese Spekulationen zurück und betonte, ihre Partnerschaft sei nach wie vor intakt. Gleichzeitig spendete sie 11,5 Millionen Dollar aus ihren Tourneeeinnahmen an verschiedene gemeinnützige Organisationen.
Neben ihrem Aktivismus und der Tournee bereitet sich Eilish auf die Kinopremiere ihres Konzertfilms "Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)" vor. Zudem ziert sie das Titelblatt der Elle vor der Premiere. Darüber hinaus verriet sie, dass ihr viertes Album bereits zur Hälfte fertiggestellt sei – ein Hinweis auf neue Musik in naher Zukunft.
Eilish verbindet weiterhin ihre künstlerische Laufbahn mit mutiger gesellschaftlicher Kritik. Ihr bevorstehender Konzertfilm, die Arbeit am neuen Album und ihre großzügigen Spenden markieren eine intensive Phase. Ihr unerschrockener Umgang mit mächtigen Persönlichkeiten und ihr Einsatz für soziale Belange bleiben prägend für ihr öffentliches Wirken.






