29 April 2026, 00:13

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im Großeinsatz

Drei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung stehen in einem Raum mit einem Feuerlöscher links, einer Maschine rechts und verschiedenen Gegenständen und Rohren im Hintergrund.

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: 132 Einsatzkräfte im Großeinsatz

Großbrand in Produktionsanlage von Ewald Dörken AG in Herdecke

Am Freitagabend brach in der Produktionsstätte der Ewald Dörken AG in Herdecke ein schwerer Brand aus. Gegen 20:07 Uhr wurde der Notruf abgesetzt, woraufhin ein Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst wurde. Zur Bekämpfung der Flammen waren über 132 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehrverbänden im Einsatz.

Die Feuerwehr Herdecke erhielt den ersten Notruf wegen des Feuers am Standort in der Wetterstraße. Bereits nach fünf Minuten trafen die ersten Löschfahrzeuge ein – die Produktionshalle war bereits evakuiert, und dichter Rauch stieg aus brennenden Kunststoffen in einem Ofen auf.

Die Flammen breiteten sich rasant über das Lüftungssystem des Gebäudes aus, während der Rauch durch einen Kamin nach außen gedrückt wurde. Die Behörden warnten die Bevölkerung vor einer Geruchsbelästigung, entwarnten die Lage jedoch später um 1:19 Uhr über die NINA-App.

Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer erneut auf, sodass zusätzliche Feuerwehrkräfte zum Einsatzort beordert wurden. Von der Einsatzleitung koordiniert, erfolgte eine schnelle und geordnete Reaktion. Spezialkräfte mit Atemschutz kämpften gegen die Flammen, die schließlich um 00:24 Uhr als unter Kontrolle gemeldet wurden.

Der Einsatzleiter bestätigte, dass der Brand um 2:30 Uhr vollständig gelöscht war. Eine Brandwache blieb bis 4:40 Uhr vor Ort, bevor die Verantwortung wieder an das Unternehmen übergeben wurde. Während des gesamten Einsatzes wurden die Einsatzkräfte mit Verpflegung versorgt – zunächst durch das betroffene Unternehmen, später durch die Johanniter-Unfall-Hilfe.

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Ein separater Feueralarm in der Millöckerweg lenkte während der ersten Phase kurzzeitig Kräfte ab, doch der Fokus blieb auf dem Hauptbrand.

Der Großeinsatz umfasste neun Feuerwehrwehren und über 20 Teams mit schwerem Atemschutz. Nach der Eindämmung des Feuers nahm die Produktion schrittweise wieder den Betrieb auf. Die Behörden bestätigten, dass es keine schweren Verletzungen gab. Die Brandursache wird noch untersucht.

Quelle