Mönchengladbachs neue Gesamtschule wächst bis 2031 auf 36 Klassen an
Nina LehmannMönchengladbachs neue Gesamtschule wächst bis 2031 auf 36 Klassen an
In Mönchengladbach nimmt die neue Gesamtschule Breite Straße Gestalt an: Noch in diesem Sommer soll ein provisorisches Modulgebäude eröffnet werden. Das von dem Münchner Büro Auer Weber geplante Projekt wird bis 2031 schrittweise auf bis zu 36 Klassen erweitert. Die Baukosten für die interimistischen und dauerhaften Anlagen belaufen sich voraussichtlich auf rund 130 Millionen Euro – vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtrats.
Die erste Phase beginnt mit einem temporären Bau, der die Kapazität ab diesem Sommer von 30 auf 34 Klassen erhöht. Mit Fertigstellung des Hauptgebäudes steigt die Zahl auf 36. Das endgültige Design sieht eine dynamische, fünfteilige Anlage vor, jeweils mit eigenem Innenhof, sowie eine separate Sporthalle.
Ein viergeschossiger Zentralbau bildet den Haupteingang und das Herzstück der Schule mit Gemeinschaftsbereichen und Kunstateliers. Die dauerhafte Einrichtung umfasst zudem ein Selbstlernzentrum, eine Bibliothek, Musikräume und eine Dreifach-Sporthalle mit Dach-Spielfeld. Der Bau des Hauptgebäudes startet 2027; der Umzug der Schüler ist für das Schuljahr 2028/29 geplant.
Nach dem Rückbau der Provisorien beginnt die zweite Bauphase mit dem Ziel der vollständigen Fertigstellung bis 2031. Die Schule stößt bereits auf großes Interesse: Für das Schuljahr 2026/27 gingen 142 Anmeldungen ein, obwohl zunächst nur 108 Plätze zur Verfügung stehen. Fast 44 Prozent der Eltern in der Region bevorzugen nach der Grundschule eine Gesamtschule für ihre Kinder.
Die Stadt bestätigte, dass über diese Schule hinaus keine weiteren Gesamtschulen gebaut werden. Damit steigt die Gesamtzahl in Mönchengladbach bis 2031 auf sieben.
Die neue Einrichtung wird ihre Kapazität schrittweise ausbauen und bis 2031 vollständig ausgeschöpft sein. Mit einer Investition von 130 Millionen Euro bietet sie moderne Räumlichkeiten, darunter spezielle Lernbereiche und Sportanlagen. Das Projekt spiegelt die wachsende Nachfrage nach Gesamtschulbildung in der Region wider.






