21 March 2026, 16:08

Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Nachlassverwaltung vor Kinostart

Schwarz-weiß-Porträt von Andrew Jackson, dem ersten US-Präsidenten, der einen Anzug trägt und einen ernsten Gesichtsausdruck hat, mit Text unten.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Nachlassverwaltung vor Kinostart

Neuer Michael-Jackson-Biopic kommt nächste Monat in deutsche Kinos – doch die Veröffentlichung sorgt für öffentlichen Streit

Nächsten Monat soll der neue Spielfilm über Michael Jackson in deutschen Kinos anlaufen, doch die Premiere wird von einer öffentlichen Kontroverse überschattet. Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Sängers, hat die Produktion scharf kritisiert und den Verwaltern des Nachlasses vorgeworfen, sie von dem Projekt ausgeschlossen zu haben. Die Nachlassverwaltung wiederum wies ihre Vorwürfe als haltlos zurück.

Der unter dem Titel Michael erscheinende Biopic feiert am 23. April in den deutschen Kinos Premiere. Der Film zeichnet den Aufstieg des Pop-Ikone nach – von der Entdeckung seines frühen Talents bis zu seinem Werdegang zum weltweiten Superstar. Die Nachlassverwaltung, geleitet von John Branca und John McClain, verteidigt das Projekt mit dem Argument, ein großer Kinofilm über Jacksons Leben sei ein logischer Schritt gewesen.

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Die Verwalter behaupten, ihre Arbeit habe Jacksons Vermächtnis zu einem Milliardengeschäft gemacht, das jährlich beträchtliche Einnahmen generiert. Ein Anwalt des Nachlasses erklärte, es wäre "verantwortungslos gewesen, eine solche hochkarätige Kinoproduktion nicht in Betracht zu ziehen". Paris Jackson hingegen stellt Brancas mangelnde Erfahrung in der Filmproduktion infrage und wirft ihm vor, den Schauspieler Miles Teller ohne ihre Zustimmung für die Rolle ihres Vaters besetzt zu haben.

Ihre Kritik beschränkt sich jedoch nicht auf den Biopic. Jackson führt seit Langem einen Rechtsstreit gegen die Nachlassverwaltung und wirft Branca und McClain vor, die Finanzen schlecht zu verwalten und intransparente Geschäfte zu betreiben. Die Verwalter kontern, sie habe persönlich rund 65 Millionen Dollar aus ihrer Arbeit erhalten. Ihre jüngsten Anschuldigungen bezeichneten sie als "unsinnig" und wiesen jede Schuld von sich.

Trotz des Familienkonflikts wird der Film wie geplant veröffentlicht. Die Nachlassverwaltung betont, das Projekt ehre Michael Jacksons Erbe, während Paris Jackson weiterhin die Art und Weise kritisiert, wie sein Nachlass verwaltet wird. Die rechtlichen und finanziellen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Parteien bleiben vorerst ungelöst.

Quelle