Münsters neues Schwimmprojekt bringt Geflüchteten Sicherheit im Wasser bei
Matteo BöhmMünsters neues Schwimmprojekt bringt Geflüchteten Sicherheit im Wasser bei
Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten, wichtige Fähigkeiten im Wasser zu erlernen
Die Initiative, geleitet vom Verein SwimSportTank e.V., vereint lokale Organisationen, um kostenlose Kurse für Kinder, Frauen und erwachsene Männer anzubieten. Durch finanzielle Förderung und die Bereitstellung von Schwimmbädern konnte das Programm realisiert werden.
Der in Münster ansässige Verein hat im Rahmen eines Pilotprojekts Schwimmkurse für Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Münster ins Leben gerufen. Die Angebote richten sich an geflüchtete Kinder, Frauen und Männer – die jüngsten Kurse für Männer fanden im Hallenbad Münster-Roxel statt. Anke Sundermeier, eine qualifizierte Übungsleiterin des Vereins, übernimmt die Leitung des Trainings.
Die Stadt Münster stellte das Roxeler Bad vorübergehend zur Verfügung, während die Sparkasse Münsterland Ost das Vorhaben im Rahmen des Integrationspilotprojekts finanzierte. Das mehrsprachige Instructionsteam sorgt dafür, dass die Teilnehmenden Anleitungen in ihrer Muttersprache erhalten.
Stefan Centeno Hüttemann, der für die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten zuständige Bezirksbeauftragte, dankte SwimSportTank, der Stadt und der Bank für die gelungene Zusammenarbeit. Die Initiative knüpft an frühere Erfolge an: Allein in den vergangenen 14 Jahren haben über 5.000 Viert- und Fünftklässler in Münster im Rahmen des Landesprogramms "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen erlernt.
Das Pilotprojekt hat bereits ersten geflüchteten Menschen in Münster Schwimmunterricht ermöglicht. Mit weiterer Unterstützung lokaler Partner sollen künftig noch mehr Teilnehmende lebenswichtige Fähigkeiten zur Wassersicherheit erwerben. Der interkulturelle Ansatz des Programms garantiert dabei eine niedrigschwellige Teilhabe für alle Beteiligten.






