Iran-Konflikt treibt Spritpreise hoch – Ökonom warnt vor voreiligen Rabatten
Iran-Konflikt treibt Spritpreise hoch – Ökonom warnt vor voreiligen Rabatten
Steigende Spritpreise durch Eskalation im Iran-Konflikt – Ökonom warnt vor übereilten staatlichen Eingriffen
Die durch die zunehmenden Spannungen im Iran-Konflikt angetriebenen Kraftstoffpreise haben Forderungen nach politischem Handeln laut werden lassen. Doch der Wirtschaftswissenschaftler Jens Südekum, Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, mahnt zur Zurückhaltung. Übereilte politische Entscheidungen zu Spritrabatten könnten seiner Meinung nach langfristig mehr schaden als nützen.
Der jüngste Anstieg der Energiepreise ist das Ergebnis jahrelanger Schwankungen, die mit geopolitischen Risiken im Golf zusammenhängen. Seit 2023 haben die Spannungen die globalen Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben, mit deutlichen Ausschließlichern nach Ereignissen wie den US-israelischen Luftangriffen auf den Iran im Februar 2026. Doch 2026 begann sich der Trend umzukehren: Eine nachlassende Nachfrage und ein überversorgter Markt ließen die Prognosen für die US-Benzinpreise um über 6 Prozent pro Gallone im Vergleich zu 2024 sinken.
Südekum hält unmittelbare politische Eingriffe für unnötig. Die Energiesicherheit sei weiterhin stabil, und Europa sei weit weniger von Öl- und Gasimporten aus dem Golf abhängig als Länder wie China. Sollte die Straße von Hormus wieder voller Umfang geöffnet werden und die Spannungen nachlassen, erwartet er einen raschen Preisrückgang.
Der Ökonom verweist zudem auf die ungleiche Verteilung der Belastungen durch die steigenden Kosten. Während US-Autofahrer höhere Preise zahlen müssen – was möglicherweise die politische Unterstützung für Figuren wie Trump beeinflusst –, ist China am stärksten betroffen. Südekum kritisiert die überhöhten Gewinne US-amerikanischer Öl- und Gasunternehmen und betont, dass die Marktschwankungen vor allem die importierenden Länder unverhältnismäßig belasten.
Aktuell sieht Südekum keinen Bedarf für dringende Maßnahmen. Die aktuellen Preisspitzen seien vorübergehend, und die geringere Abhängigkeit Europas von Golf-Energie verringere die langfristigen Risiken. Ohne weitere Eskalation könnten sich die Märkte schneller stabilisieren als erwartet.
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