NRW-Ministerpräsident Wüst mahnt Frieden und Solidarität mit Jüd:innen zwei Jahre nach Hamas-Angriff
Wüst: NRW steht 'unwankend' an der Seite aller Juden - NRW-Ministerpräsident Wüst mahnt Frieden und Solidarität mit Jüd:innen zwei Jahre nach Hamas-Angriff
Zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel bekräftigte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst die Solidarität der Region mit den jüdischen Gemeinden. Er verurteilte die zunehmende Gewalt gegen Jüdinnen und Juden und verwies zugleich auf die anhaltende humanitäre Krise im Gazastreifen sowie die Notwendigkeit eines dauerhaften Friedens.
Wüst erinnerte zunächst an den Hamas-Angriff von 2021, bei dem 1.200 Menschen getötet wurden – den tödlichsten Anschlag auf jüdisches Leben seit der Schoa. Er erklärte: "Wir stehen unerschütterlich an der Seite aller jüdischen Frauen und Männer" in Nordrhein-Westfalen und verurteilte die Welle antisemitischer Übergriffe und Straftaten in der gesamten Region.
Der Ministerpräsident betonte zudem die dringende Notwendigkeit einer Lösung für Gaza. Er beschrieb die humanitäre Katastrophe vor Ort, bei der Zehntausende getötet und Hunderttausende vertrieben wurden. Bis Anfang März 2026 befanden sich keine lebenden Geiseln mehr in der Gewalt der Hamas, nachdem diese im Rahmen eines fragilen Waffenstillstands im Oktober 2025 unter US-Vermittlung freigelassen worden waren. Bei früheren Verhandlungen waren bereits Teilfreilassungen erreicht worden, darunter 33 Geiseln während einer 42-tägigen Feuerpause im Januar 2025 sowie drei weitere im Februar nach fast 500 Tagen in Gefangenschaft.
Wüst forderte einen sofortigen Waffenstillstand und rief beide Seiten auf, Mut und Entschlossenheit für den Frieden zu zeigen. Er unterstützte den von den USA vorangetriebenen Friedensplan, den er als entscheidende Chance bewertete, das Leid zu beenden und die Freilassung etwaiger verbleibender Geiseln zu sichern. Zwar räumte er die Rolle der Hamas im Konflikt ein, bestand jedoch darauf, dass die Gruppe die Hauptverantwortung für die Wiederherstellung der Ruhe in der Region trage.
Wüsts Aussagen unterstrichen sowohl das anhaltende Trauma durch die Angriffe von 2021 als auch den dringenden Bedarf an Stabilität in Gaza. Da sich keine Geiseln mehr in der Hand der Hamas befinden, rückt nun die Aufrechterhaltung des Waffenstillstands und die Bewältigung der humanitären Folgen in den Fokus. Die unter US-Vermittlung ausgehandelte Feuerpause bleibt ein zentraler Baustein für die weiteren Friedensbemühungen im Nahen Osten.
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