Live-Operationen und Fachvorträge beim ersten Trauma-Symposium in Viersen 2026
Live-Operationen und Fachvorträge beim ersten Trauma-Symposium in Viersen 2026
Erstes Trauma-Symposium Viersen 2026 im Bürgerhaus Dülken mit rund 40 Teilnehmenden
Im Bürgerhaus Dülken fand das erste Trauma-Symposium Viersen 2026 statt, das etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anzog. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen moderne Behandlungsmethoden bei Verletzungen von Schulter, Ellenbogen und Wirbelsäule. Live-Operationen wurden direkt aus dem OP-Saal des Viersener St.-Irmgardis-Krankenhauses übertragen.
Den Auftakt bildete die Live-Übertragung einer Wirbelsäulenoperation, die von einem achtköpfigen Team unter der Leitung von Dr. Christian Rusu durchgeführt wurde. Die Ärztinnen und Ärzte stabilisierten die Lendenwirbelsäule einer 41-jährigen Patientin mithilfe von Schrauben und Stäben. Anschließend stellte Dr. Tarik Akar, Assistenzarzt am Krankenhaus, den Fall dem Publikum vor und erläuterte den Eingriff anhand von Röntgen- und CT-Aufnahmen.
Im Rahmen der zweiten Operation wurde die Implantation einer inversen Schulterprothese demonstriert. Während beider Eingriffe beantwortete Prof. Dr. Christoph Katthagen von der Universitätsklinik Münster Fragen der Zuhörerschaft in Echtzeit.
Zwischen den Live-Übertragungen hielten Fachärzte Vorträge zu komplexen Ellenbogenverletzungen sowie zu perioperativen Risiken in der Schulter- und Wirbelsäulenchirurgie. Die Veranstaltung knüpfte an frühere Symposien des Krankenhauses an, die 2022 zum Thema Polytraumaversorgung und 2024 zu Fortschritten in der Unfallchirurgie stattgefunden hatten.
Dr. Christian Rusu bezeichnete das Symposium im Nachgang als vollen Erfolg und zeigte sich offen für weitere Auflagen. Die Kombination aus Live-Operationen, Fachdiskussionen und interaktivem Austausch mit dem Publikum bot medizinischen Fachkräften und Teilnehmenden gleichermaßen wertvolle praxisnahe Einblicke.
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